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Ein harmloses Pflänzchen?

"Keine Macht den Drogen" haben wir alle gelernt – sagte schon Mutti und natürlich der Lehrer. Trotzdem reißt die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis nicht ab, unter anderem zu medizinischen Zwecken. Doch das "bisschen Gras" ist gefährlicher, als viele denken.

Cannabispflanze

Das grüne Pflänzchen sorgt für ordentlich Gesprächsstoff. – © dpa


Es sieht aus wie ein harmloses Farnpflänzchen. Cannabis ist die botanische Bezeichnung für Hanfpflanze und nach Tabak und Alkohol die am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz in Deutschland. Psychoaktiv bedeutet, dass der Konsum dieser Mittel das zentrale Nervensystem beeinflusst. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ergab allerdings, dass der Konsum von Cannabis unter den jungen Deutschen zurückgeht: Während 2004 noch 15 Prozent der 12- bis 17-Jährigen angaben, die Droge schon einmal konsumiert zu haben, waren es 2010  nur noch sieben Prozent. Bei den 18- bis 25-Jährigen sank dieser Anteil im selben Zeitraum von 43 auf 35 Prozent.

Gefährliche Teestunde

Konsumiert wird Cannabis vor allem in Form von Marihuana und Haschisch. Der Unterschied zwischen beiden ist die Herstellungsform: Marihuana – besser bekannt als "Gras“ – sind getrocknete Blüten und Blätter der weiblichen Form der Pflanze. Bei Haschisch – auch "Dope" oder "Shit" genannt – wird das Harz aus der Blüte zu Platten gepresst.

Für den Rausch sorgt vor allem das delta-9-Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Der THC-Gehalt liegt bei Marihuana zwischen 1 und 14 Prozent, bei Hasch zwischen 4 und 12 Prozent. Der Wirkstoff lässt sich unter anderem durch Joints – selbst gedrehte Zigaretten mit zerbröseltem Haschisch oder Marihuana – aufnehmen, aber auch über (Wasser-)Pfeifen, Tees oder Kekse.

Privatpersonen ist es verboten, Cannabis anzubauen, herzustellen, damit Handel zu treiben, ihn einzuführen, auszuführen, abzugeben, zu verkaufen, anderweitig in den Verkehr zu bringen oder zu erwerben. So steht es im § 3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG), das seit 1971 rechtliche Aspekte wie Besitz, Handel oder Strafmaß regelt. Bei einer geringen Menge, die nur zum Eigenverbrauch bestimmt ist, kann die Staatsanwaltschaft allerdings von einer Strafverfolgung absehen – wie viel noch als "gering“ gilt, hängt vom Bundesland ab. 

Hochgefühle vs. Panikattacke

Wer Cannabis einnimmt, ist für bis zu drei Stunden "high".  Für die Wirkung sind die Dosis und die Konsumform entscheidend. Wird Cannabis gegessen, tritt die Wirkung verzögert ein, manchmal sehr plötzlich. Dadurch vertut man sich leichter bei der Dosierung, was zu einem stärker halluzinogenen Rausch führen kann. Wasserpfeifen wiederum intensivieren den Rausch gegenüber Joints. Die Persönlichkeit des Konsumenten und der Kontext sind ebenfalls ausschlaggebend. Und mit der Zeit sind immer größere Mengen der Droge nötig, um die Wirkung noch zu spüren.

Als positiv erleben Konsumenten die häufige Mischung aus Euphorie und Gelassenheit. Manche haben neue Ideen, ihre Gedanken verlassen die üblichen Denkmuster. Andere finden die Störung des Kurzzeitgedächtnisses amüsant – vergessen, was vor fünf Minuten war. Das kann sich anfühlen, als würde die Zeit langsamer vergehen. Eine weitere Wirkung ist, dass die Wahrnehmung verstärkt wird. Viele werden albern, verstehen sich offenbar besser mit ihren Freunden. Und manches fühlt sich leichter an.

Die Kehrseite der Droge sind psychische Risiken, vor allem bei Konsumenten, die sich noch nicht mit der Wirkung auskennen. Dann wird der Rausch zum Horrortrip: Statt Euphorie kommen etwa Angst und Panik auf. Auch psychotische Symptome wie zum Beispiel Verfolgungswahn, Desorientiertheit oder Halluzinationen sind möglich. Andere verheddern sich in ihren Gedanken oder steigern sich in fixe Ideen rein. Filmrisse und eine übertriebene Wahrnehmung bis hin zu Halluzinationen gehören ebenso zu den möglichen Folgen. Manche verlieren den Kontakt zur Umwelt, fühlen sich ausgegrenzt. Auch Herzrasen, Übelkeit und Schwindel gehören dazu, ein Kreislaufkollaps ist möglich.

Akute psychotische Symptome verschwinden in der Regel nach ein paar Tagen wieder. Eine eigenständige "Cannabis-Psychose" ist nicht bekannt, man geht aber davon aus, dass eine bis dahin verborgene psychotische Erkrankung bei Konsumenten eher zum Ausbruch kommt.

Wenn der Rausch unverzichtbar wird

Wer dauerhaft Cannabis konsumiert, beeinträchtigt damit seine Aufmerksamkeit, Konzentration und Lernfähigkeit. Ein starker Konsum schadet zudem der Lunge. Cannabisrauch enthält übrigens mehr Teer bzw. krebserregende Stoffe als Tabakrauch. Bei Joints kommt der normale Tabak hinzu. Und es kann darüber hinaus nicht ausgeschlossen werden, dass der Konsum in der Pubertät zu einer verzögerten Entwicklung führt.

Ein regelmäßiger, intensiver Cannabiskonsum kann mit Rückzugstendenzen gepaart sein. Die Aufgaben des Alltags, also Schule oder Ausbildung, werden dann oft egal. Wer Cannabis regelmäßig konsumiert, kann auch abhängig werden – vor allem psychisch, inzwischen liegen aber auch Belege für eine milde körperliche Abhängigkeit vor. Wer es nicht mehr schafft aufzuhören oder seinen Konsum einzuschränken, sollte sich lieber Hilfe holen. Wendet euch in diesem Fall am besten an eine Drogenberatungsstelle bei euch vor Ort.


Kommentare

 

1 schrieb am 10.11.2011 10:37

Juchiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii....ne doch nich!

 

anonym schrieb am 29.11.2011 14:37

Ich würde noch gern etwas zur Strafverfolgung hinzufügen. Es wird zwar immer großzügig gesagt dass die Staatsanwaltschaft von einer Strafe absehen kann-was sie auch in 90% der fällen macht- jedoch wurde die Strafe auf den Führerscheinentzug gelegt. Das heißt wer schon mit geringen Mengen oder nach einmaligen gebrauch erwischt wird bekommt immer einen Eintrag in der Führerscheinstelle, welche dann eine mpu anordnen kann. Das ist dann mit sehr hohen kosten (etwa 1200€) und mit mindestens 3 Monaten Führerscheinenzug verbunden. Also bitte nicht von den Eigengebrauchs Grenzen (zwischen 3 und 30 Gramm je nach Bundesland) zum konsum verleiten lassen. Der Führerschein ist für einen Kiffer permanent gefährdet!

 

Maddy schrieb am 18.01.2012 18:44

Gruß zuvor! Anstelle von Statistiken über den aktuellen Konsum ist viel interessanter, wieviele Personen überhaupt schon mal in ihrem Leben Cannabis als Rauschmittel ausprobiert haben. Die werden ja nicht weniger, bloss weil es grad weniger konsumieren. Und alle wissen sie: Cannabiskonsum ist deutlich weniger gefährlich als es in den Medien und in diesem Artikel dargestellt wird. Auch die Wissenschaft und Statistik gibt diesem Recht: Es müssen deutlich mehr Personen wegen Alkohol und Tabak, einem legalen Rauschmittel, in Therapie oder Sterben daran jedes Jahr. Reden wir mal von 70.000 Toten durch die legalen Drogen und weniger als 2000 Todesfälle durch alle illegalisierten Substanzen, die es gibt. Dadurch zeigt sich: Die Einteilung zwischen Legal und Illegal ist Willkürlich, und hat mit einem realistischen Schadenspotential nichts zu tun. Durch den Cannabisrausch gibt es übrigens auch keinen "Filmriss", wie hier behauptet. Unfassbar, dass so etwas haltloses hier behauptet wird. Wo ist die Quelle? Meine Quelle ist www.cannabis-med.org , die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin, bestehend aus Ärzten und Forschern, unter anderem dem Entdecker des körpereigenen Cannabissystems, dem Endocannabinoidsystem Dr. Raphael Mechoulam.

 

wolfgang schrieb am 18.01.2012 23:53

Brrr, gefährlicher Artikel, "keine Macht den Drogen sagte schon Mutti"? Nein, der Vater lehnt diesen Spruch ab - und die (inzwischen erwachsenen) Kinder wissen es zu schätzen. Übrigens "keine Macht" bezieht sich auf Süchte - und die sind nicht nur stoffgebunden. Es gibt Ess-, Spiel-, Internet-, Mager- (die Todesfallreichste!), ... -süchte. Ja, manche Stoffe machen auch körperlich süchtig: Heroin, Alkohol (da kann sogar der Entzug tödlich sein), Nikotin,... Cannabis gehört da nicht dazu. Zu den obigen Zahlen: 70.000 sterben vom Alkohol, die doppelte Anzahl sogar vom Tabakrauchen. Dazu kommt, dass durch Gewalt und Unfällen unter Alkoholeinfluss sowie durch Passivrauchen noch Unbeteiligte hineingezogen werden - makaber - warum verbietet man diese Gifte nicht? Weils nicht geht, weil man da schlechte Erfahrungen gesammelt hatte. Also muss man den umgekehrten Weg gehen: Kontrolliert die Drogen abgeben, dann klappts auch mit dem Jugendschutz.

 

robin schrieb am 19.01.2012 17:11

das is doch schwachsinn

 

stoiber schrieb am 20.01.2012 12:19

@Fr. Sturm, sehr sehr schlechter Artikel....nicht fair u. tritt die Wissenschaft mit füssen...woher nehmen sie eigentl. das recht dazu?

 

bart wakker schrieb am 20.01.2012 19:49

Sieht hier mehr aus wie Staatspropaganda als wie sachliche information. Noch immer glauben politiker, dass volk fällt da rein?

 

lovethefreedom schrieb am 21.01.2012 14:32

"Wer dauerhaft Cannabis konsumiert, beeinträchtigt damit seine Aufmerksamkeit, Konzentration und Lernfähigkeit." Quelle? Bisherige Studien zeigen nur, das Cannabiskonsumenten im Schnitt bessere Schulleistungen erbringen. Aber das ist doch eher das Gegenteil von dem was der Artikel sagt....? :)

 

bart wakker schrieb am 21.01.2012 17:29

Dieser Artikel ist unter aller Kanone! Unglaublich, dass so etwas überhaupt veröffentlicht wird! Die ganzen wissenschaftlichen Ergebnisse werden einfach mal außer Acht gelassen. Kriegt ihr eigentlich Geld dafür, dass ihr für die Prohibition hier Propaganda verbreitet? Ich nehme mir jetzt nur einen Satz aus diesem Artikel heraus, obwohl ich wahrscheinlich 20 - 30 Sätze korrigieren müsste! "Und mit der Zeit sind immer größere Mengen der Droge nötig, um die Wirkung noch zu spüren." Dieser Satz ist doch der totale Blödsinn! Wenn ein Konsument nichts mehr von der Wirkung merkt, dann sollte er schleunigst sein Konsumverhalten überdenken! Erst wenn ein Konsument jeden Tag mehrere Joints konsumiert, wird er nichts mehr von der Wirkung spüren. Es ist natürlich sehr schlau, diesen Leuten sozusagen indirekt zu empfehlen, dass die dann einfach mehr rauchen sollen. Denken die Autoren hier auch mal nach, bevor die ihre Artikel verfassen? Wie wäre es denn, wenn der Konsument dann einfach mal eine Pause macht, danach ist die Wirkung nämlich wie immer! Wer ausschließlich an den Wochenenden konsumiert oder Abends ab und zu einen Joint raucht, der wird immer etwas spüren, ganz egal wie lange er schon Cannabis konsumiert. Ich konsumiere nun seit ca. 11 Jahren, ich müsste ja dann sozusagen resistent gegen THC sein, bin es aber nicht! Ich konsumiere allerdings nicht jeden Tag, sondern meistens an den Wochenenden! So eine Pause bewirkt Wunder, der Geldbeutel wird geschont, die Gesundheit wird geschont und ihr braucht auch nicht wie in diesem Artikel beschrieben immer mehr zu konsumieren! Wer noch vor den Zähneputzen den ersten Joint dreht, brauch sich nicht wundern, dass er irgendwann nichts mehr merkt oder weniger merkt.

 

Stefan23 schrieb am 22.01.2012 18:56

"Ein starker Konsum schadet zudem der Lunge. Cannabisrauch enthält übrigens mehr Teer bzw. krebserregende Stoffe als Tabakrauch." Echt? Da habe ich aber was anderes Gehört ;) --> h**p://www.asentanews.de/cannabis-20-jahres-studie-beweist-cannabis-weniger-schaedlich-als-tabak-654/ Habt ihr denn auch eine 20-Jahres-Studie am Start die eure behauptung stützt??? :D

 

Stefan23 schrieb am 22.01.2012 19:00

Wer verbreitet denn eigentlich wissentlich solche LÜGEN... Meiner meinung nach müsste sich der Autor dieses "Propaganda-Artikels" in Münchhausen umtaufen lassen ;)

 

Stefan23 schrieb am 22.01.2012 19:15

Sry, ich meinte natürlich "die Autorin" (Alexandra Sturm)

 

M. Adams schrieb am 23.01.2012 08:10

Unfassbar, wie hier Halbwahrheiten und einseitige Darstellungen zum Instrument der "Abschreckung" eingesetzt werden. Damit ist nun wirklich niemandem geholfen. Das ist bestenfalls Regenbogenpressennivaue und keinesfalls wünschenswert für diejenigen, die sich neutral über die Risiken von Cannabis informieren möchten.

 

Alexandra Sturm schrieb am 23.01.2012 11:00

Liebe Mitmischer, der Artikel sorgt für Diskussion, das Thema Cannabis sowieso. Aber der Artikel steht ja nicht für sich, sondern ist in ein Topthema eingebunden. Das bringt in der Sparte Pro und Contra auch den Beitrag, Cannabis für medizinischen Zwecke zu legalisieren. Von einseitiger Darstellung kann also nicht die Rede sein. Das auch über die Gefahren des Cannabiskonsums aufgeklärt werden muss, versteht sich von selbst. Ich zeige lediglich Folgen auf, sage aber an keiner Stelle, dass das bei jedem auch genauso zutreffen muss. Die Quellen dafür liefert die BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung). Dass ich keine inoffiziellen Seiten oder Forenmeinungen benutzte, muss auch klar sein. Ich schreibe für eine Jugendseite und verharmlose deshalb weder Drogen, noch Alkohol oder Tabak, sondern stelle, wie in diesem Artikel, mögliche Folgen des Cannabiskonsums dar.

 

Omar Klein schrieb am 24.01.2012 09:56 - von Administrator editiert

Leute,lasst Euch nicht an der Nase rumführen,es geht nur vordergründig um den Rausch,das ist bei einem nachwachsenden Rohstoff,der von Anbeginn seines unbegrenzten Anbaus das Problem des Tropenwald vernichtenden Holzeinschlags sofort stoppen könnte,die Bodenvergiftung durch Baumwollanbau sofort revidieren könnte(Aralsee:von der Periferie her mit Hanf entgiften und ein ökologisches Desaster könnte angegangen werden),Co2 Reduktion in grossem Maßstab wäre möglich,ein solcher Rohstoff wäre ein systemverwirbelnde Substanz:Angebaut,wo möglich und tunlich müsste sich die Papierindustrie,,Pharmaindustrie mit Chemie für Dünger,die Alkoholindustrie u.v.m.ganz warm anziehen.Das ist der einzige Grund für die Prohibition,dafür wurde sie einst auch aus der Taufe gehoben

 

Francesco schrieb am 24.01.2012 14:32

Ich darf die Gelegenheit kurz nutzen, um meine Solidarität mit Alexandra zu bekunden. Wenn ihr, liebe Mitmischer, an einem öffentlichen Ort, in der realen Welt sozusagen, auf die von Alexandra recherchierten Aussagen in demselben Ton und mit derselben Intensität reagieren würdet, die in euren kommentaren zu finden ist, müsste ich mich zum einen aufgefordert fühlen, mich mit euch auseinander zu setzen und zum anderen sehr schämen, dass jemand so wenig Gelassenheit an ein Thema legen kann, dass doch in aller ruhe zu diskutieren.

 

Francesco schrieb am 24.01.2012 14:33

... ist :)

 

Eckez schrieb am 24.01.2012 19:52

Stefan23 schrieb am 22.01.2012 19:00 Wer verbreitet denn eigentlich wissentlich solche LÜGEN... Meiner meinung nach müsste sich der Autor dieses "Propaganda-Artikels" in Münchhausen umtaufen lassen ;) Wie Recht Sie doch haben, leider!

 

Alex Wind schrieb am 24.01.2012 23:13

Feinste BILD-Propaganda Bei Überschriften wie "Gefährliche Teestunde" und "Wenn der Rausch unverzichtbar wird" merkt man deutlich wie sich das Germanistikstudium bezahlt gemacht hat. Um aus den Fehlern der Geschichte lernen zu können, müsste über den eigenen Tellerrand geschaut werden. Da ist es doch viel gemütlicher den vorgekauten Schwachsinn der BZgA als absolutistische Wahrheit hervorzuheben.

 

anonym schrieb am 25.01.2012 09:30

Der Artikel erinnert sehr stark an die "Cannabis - Mörder der Jugend"-Ditaktik der amerikanischen Prohibition. Fehlt nur noch der angebliche Beweis für durch Cannabisrausch verursachte Gewalttätigkeiten. Gerade eine Website, die von der Bundesregierung ausgeht, sollten doch objektive Argumentationsketten angeboten werden anstatt in platten Attitüden zu enden. Ich empfehle der Autorin dringend die Lektüre der Werke von Jack Herer und Matthias Bröckers.

 

Zara schrieb am 25.01.2012 16:41

Es ist schon sehr enttäuschend, dass eine Seite des Bundestages nicht objektiv informiert, sondern sich der Meinung der regierenden Partei anschließt. Angstschürende Propaganda, statt Aufklärung und Lösungsansätze..

 

Jeffrey mc schrieb am 25.01.2012 18:21

Ein Freund von mir trinkt einen 11er-Kasten und noch mehr an einem Abend: Will echt gesagt werden, dass nur bei Canabis sich die Dosis erhöht? Wer trinkt und das Leben im vollem Umfang lebt, der kann nicht immer besofffen sein, sonst könnte er sein Leben nicht im vollem Umfang leben (sonst ist es mal ein Bestandteil): Will echt gesagt werden, dass dann Alkohol bei jedem immer mehr und mehr konsumiert wird? Und will echt gesagt werden, dass Canabis, wenn einer sein Leben im vollem Umfang lebt und Canabis hin und wieder konsumiert, dass er automatisch immer mehr braucht? Will echt gesagt werden, dass Holland ein Land ist, von dem man immer und immer wieder hörte, dass Canabisraucher ihr Leben nicht im Griff haben und am Berufs- sowie Gesellschaftleben keine gute Leistung erbringen? Will echt gesagt werden, dass Canabis mehr Geschädigte mit sich bringt als Alkohol, der scheinbar immer in Samt und Seide gewickelt wird?

 

Anonymous schrieb am 29.01.2012 19:39

ich glaube das "bisschen Gras" ist eher UNGEFÄHRLICHER, als die meisten denken!

 

 

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