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Das kommt in der Schule auf die Teller

Fernanda, 19, aus Heidelberg vor dem Kiosk ihres Vertrauens

Fernanda, 19, aus Heidelberg vor dem Kiosk ihres Vertrauens


Ein Kiosk für den kleinen Hunger

Wir haben an der Schule einen kleinen Kiosk, bei dem wir Brötchen und Müsliriegel sowie Getränke kaufen können. Die Lebensmittel sind günstig und ideal als Snack, also für den kleinen Hunger zwischendurch.

In unserer Kantine kochen Schüler der Oberstufe für uns, allerdings nur zwei Mal in der Woche. Um 13 Uhr können wir uns dort dann für 2,50 Euro eine warme Mahlzeit inklusive einem Getränk kaufen. Für jeden gibt es allerdings nur eine Portion. Nachschlag erhält man nur, wenn zu wenige Schüler zum Essen erschienen sind.  Richtig satt wird man kaum.

Doch was machen Oberstufenschüler, die außerhalb der beiden Tage lange Unterricht haben und in der Schule nichts Warmes zu essen bekommen? Einige fahren schnell heim, andere futtern sich durch das Angebot diverser Fastfood-Restaurants. Dass das ungesund und kostenintensiv ist, könnt ihr euch denken.

Darum sollte die Kantine ausgebaut werden! Es sollte dort jeden Tag warmes Essen geben, damit wir Schüler nicht hungrig bleiben müssen. Ein voller Bauch fördert schließlich auch den Geist.



Fernanda, 19, aus Heidelberg vor dem Kiosk ihres Vertrauens
Laura, 18, aus Castrop-Rauxel mit Apfelmus von Mama
Wibke, 18, aus Meinerzhagen braucht ihre Brotdose dank Mensa nicht mehr.
Ein Element zurück

Ein Kiosk für den kleinen Hunger

Wir haben an der Schule einen kleinen Kiosk, bei dem wir Brötchen und Müsliriegel sowie Getränke kaufen können. Die Lebensmittel sind günstig und ideal als Snack, also für den kleinen Hunger zwischendurch.

In unserer Kantine kochen Schüler der Oberstufe für uns, allerdings nur zwei Mal in der Woche. Um 13 Uhr können wir uns dort dann für 2,50 Euro eine warme Mahlzeit inklusive einem Getränk kaufen. Für jeden gibt es allerdings nur eine Portion. Nachschlag erhält man nur, wenn zu wenige Schüler zum Essen erschienen sind.  Richtig satt wird man kaum.

Doch was machen Oberstufenschüler, die außerhalb der beiden Tage lange Unterricht haben und in der Schule nichts Warmes zu essen bekommen? Einige fahren schnell heim, andere futtern sich durch das Angebot diverser Fastfood-Restaurants. Dass das ungesund und kostenintensiv ist, könnt ihr euch denken.

Darum sollte die Kantine ausgebaut werden! Es sollte dort jeden Tag warmes Essen geben, damit wir Schüler nicht hungrig bleiben müssen. Ein voller Bauch fördert schließlich auch den Geist.

Gesund, lecker und von Mama

Das Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Es gibt mir die notwendige Energie für einen langen Schultag. Meine Mutter sorgt mit einem ausgewogenen Lunchpacket täglich dafür, dass die gesunde und zugleich schmackhafte Ernährung auch beim Pauken nicht zu kurz kommt. Zwischen Mathe und Englisch, Biologie und Sport überkommt einen der kleine Appetit aus Langeweile nämlich ganz schön schnell.

Viele meiner Klassenkameraden eilen in den Pausen zum Schulkiosk und vergeuden die wenigen freien Minuten des Vormittags mit Anstehen. Mir genügt ein schneller Griff in den Rucksack. In meinen Butterbrotdosen sind meistens die klassischen Butterstullen. Dazu gibt es Obst oder selbstgekochtes Kompott, um auch den Vitaminbedarf des Tages zu decken. Für den süßen Zahn zwischendurch steckt ein Müsliriegel in der Seitentasche.

Kostengünstiger ist Selbstgemachtes nicht immer. Auch Brot, Obst und Beilagen müssen einzeln gekauft werden – das macht aber glücklicherweise Mama. Die Schulverpflegung am Schulkiosk müsste ich selbst bezahlen, das Geld investiere ich lieber in Klamotten. Dabei ist unser Schulkiosk vergleichsweise günstig: Ein belegtes Brötchen mit Käse gibt es schon für siebzig Cent. Trotzdem entscheide ich mich jeden Morgen aufs Neue dafür, mein Frühstück von zu Hause mitzubringen. So kann ich darauf achten, dass ich mich auch während meiner langen Schultage ausgewogen ernähre.

Regionales aus der Traumkantine

Mensaessen besteht aus fettiger Pizza, Pommes und kalten Schnitzeln? Nicht bei uns. Seit einem Jahr steht unsere supermoderne Essenskantine nun auf unserem Schulhof und wird von allen Schülern gerne genutzt. In der einstündigen Mittagspause, die extra in den Stundenplan eingeführt wurde, wird hier ein gesundes Essen angeboten. Jeden Tag gibt es Nudeln, ein Salatbuffet und ein Hauptgericht.

Zwei Mal die Woche kommen noch ein Wok-Gericht und Nachtisch hinzu. Der von allen geliebte Koch lockt außerdem damit, dass er nur Zutaten aus unserer Region verwendet. Für 3,50 Euro als Abo-Preis kann man also aus drei Gerichten auswählen und bekommt dafür ein ausgewogenes Mittagessen. Schmecken tut es meistens auch, manchmal sind die Schulköche für Teenagergeschmäcker allerdings etwas zu experimentierfreudig – beispielsweise bei Orangensoße mit Tintenfischen oder Pistazien-Ingwer-Creme. Den größten Zulauf hat die Mensa, wenn es Pizza mit Biotomaten oder Spaghetti mit einer feinen Hackfleischsoße gibt.

Auch der Durst wird gestillt und da Trinken ja bekanntlich wichtig ist, gibt es für alle Schüler einen kostenlosen Sprudelautomaten, der auch zwischen den Mensazeiten genutzt werden darf. Unser Fazit nach einem Jahr? Zwar ist das Schulessen relativ teuer, doch dafür geht man gesättigt und mit einer gesunden Mahlzeit im Bauch in die nächste Schulstunde.

Kommentare

 

Gartenfee schrieb am 06.05.2012 20:43

Meiner Meinung nach ist das Essen im Kiosk sowieso völlig überteuert. Deswegen nehme ich immer ausreichend Essen mit zur Schule oder esse schon zuhause etwas. Abends wird halt warm gegessen. Es ist nicht wirklich nötig, warmes Essen in der Schule anzubieten.

 

annika schrieb am 01.07.2012 18:22

Es ist schade, dass in vielen Schulen die Mensa aus Pommes und fettiger Pizza besteht! Bei uns kochen "Kochmütter/-väter" für uns und bisher hat es mir fast immer gut geschmeckt. Es ist klar, dass bei 2 Euro Kosten für eventuell Salat, Hauptgericht (die Porionen sind eher zu groß als zu klein) und Dessert (z.B. Joghurt oder Eis) nicht alles am gleichen Tag frisch gekocht wird, jedoch gibt es auch vegetarische Gerichte und so ungesund, wie jeden Tag Fast Food ist es allemal nicht. Zusätzlich gibt es in unserem "Bistro" Sandwiches und in den Pausen am Vormittag gibt es an manchen Tagen Joghurtstände der Oberstufenschüler, Obstverkauf von Eltern der Schüler oder Müsliverkauf. Es werden zusätzlich vor dem Unterricht und in der Pause Brötchen und kleine Snacks verkauft. Das Angebot ist sehr gut und eine Bio-Kantine wäre den meisten wahrscheinlich auch nicht lieber!

 

JayyVonMonroe*botdf* schrieb am 10.08.2012 13:35

Also bei uns in der Schule kann man nicht direkt von guten Angeboten reden. Erstens haben wir einen überteuerten Kiosk, der in jeder Pause brechend voll ist, dann haben wir nur an drei Tagen eine einstündige Mittagspause und das auch nur wenn man einer Arbeitsgemeinschaft beigetreten ist. Um zu unserer Mensa zu kommen müssen wir auf das Gymnasium auf der anderen Straßenseite. Auch die Frauen, die in der Mensa arbeiten sind mehr als unfreundlich, wenn sie merken das wir nich von diesem Gymnasium kommen. Entweder wird man überhaupt nicht bedient oder man bekommt das Essen einfach nur auf den Teller geklatscht. Außerdem haben sich Schüler schon oft darüber beschwert, dass die eigentlich vegetarischen Gerichte, doch mit tierischem Fett, wie beispielsweise Schweineschmalz angebraten wurde. Ich nehme seitdem ich davon mitbekommen habe nur noch Brote,Obst und Gemüse von zu Hause mit, denn dann weiß man erst was man da zu sich nimmt. Man kann sich ja nicht einmal mehr auf das Bio-Siegel verlassen bei den ganzen Skandalen heutzutage. Do it yourself! Trifft immer zu und gerade bei der Ernährung spielt es eine ganz große Rolle.

 

 

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