Unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann wird im Gesundheitsausschuss am 25. Januar 2012 über die Folgen einer möglichen Legalisierung von Cannabis diskutiert. Denn diese fordert die Linksfraktion in einem Antrag. Mit mitmischen-Autorin Anna hat die SPD-Abgeordneten über die aktuelle Gesetzeslage, Cannabis in der Medizin und ihre Jugend an der holländischen Grenze gesprochen.
Immer weniger junge Deutsche konsumieren Cannabis. Würde der Konsum nicht weiter sinken, wenn die Droge legalisiert werden würde? Dann würde doch jeder Reiz fehlen.
Bei einer Legalisierung fallen natürlich viele Dinge weg: die hohen Preise oder die kriminellen Milieus. Das bedeutet aber auch, dass man überhaupt keine staatliche Kontrolle mehr hat. Das will ich nicht und das würde auch den Eindruck vermitteln, dass es sich um eine ungefährliche Droge handelt – und das ist es nicht. Leute, die Cannabis konsumieren, gehen nicht nur ein gesundheitliches, sondern auch ein finanzielles Risiko ein. Wer abhängig ist, ist häufig unmotiviert, setzt seinen Job aufs Spiel. Vereinsamung ist ebenfalls häufig die Folge. Eine Legalisierung würde all das verharmlosen.
Auch durch übermäßigen Alkoholkonsum kann man seinen Job verlieren. Wo liegt denn der Unterschied zu Alkohol und Zigaretten? Die sind schließlich erlaubt.
Ich bin jemand, der da ebenfalls für eine kontrollierte Abgabe plädiert. Auch die Alkoholsucht ist ein großes Problem. Menschen hier unter die Arme zu greifen und ihnen einen Weg aus der Abhängigkeit zu zeigen, das ist ebenfalls ein Thema.
Warum ist der Cannabis-Konsum nicht verboten, sondern nur der Anbau, Handel und Besitz? Das ist doch ein großer Widerspruch.
Das ist genau der Punkt. Wir wollen keine Legalisierung, aber wir wollen sehr wohl eine Entkriminalisierung der Konsumenten. Deshalb haben wir diese rechtliche Konstruktion. Was die straffreie Menge des Besitzes angeht, das ist leider in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Wir würden da sehr für eine bundeseinheitliche Regelung plädieren. Das heißt, wir verharmlosen es nicht, aber wir sehen davon ab, die Leute, die es konsumieren, gleich strafrechtlich zu verfolgen. Das verstehen wir unter Entkriminalisierung.
Was spricht gegen Cannabis-Clubs nach spanischem Vorbild, deren Mitglieder die Droge dort legal kaufen könnten? Auf diese Weise könnte man den Konsum doch gut kontrollieren. Minderjährige zum Beispiel dürften nicht Mitglied werden und gefährliches Strecken mit anderen Substanzen könnte ausgeschlossen werden.
Das ist ja noch nicht zwingend miteinander kombiniert. Man kann den Zutritt verweigern, das schon. Aber wenn man eine Droge mit Suchtpotenzial abgibt, dann muss das eine kontrollierte Abgabe sein. Und das ist meiner Ansicht nach mit Cannabis-Clubs nicht gewährleistet. Es wäre eher eine andere Sache, Cannabis über eine Apotheke abzugeben.
Welche Erfahrungen hat Spanien mit den Clubs gemacht?
Dazu kann ich nichts sagen, aber das wird Thema der Anhörung im Gesundheitsausschuss sein. Ich bin an der holländischen Grenze aufgewachsen und kenne zum Beispiel die Coffeeshops in den Niederlanden. Das scheint hier aber nicht das Konzept zu sein. Die Idee aus dem Antrag der Linksfraktion kommt mir eher so vor wie Raucherclubs für Cannabis-Konsumenten. In Holland ist natürlich die Legalisierung von Cannabis die Grundlage. Und das ist die Verharmlosung, die wir eben nicht wollen.
Rund 60 Patienten in Deutschland können Cannabis legal in der Apotheke kaufen. Sollten nicht mehr schwer kranke Menschen eine solche Ausnahmegenehmigung bekommen, um etwa chronische Schmerzen zu lindern?
Wir setzen uns sehr dafür ein, dass das geschieht. Seit vergangenem Jahr ist Cannabis beispielsweise Bestandteil bestimmter Medikamente. Grundsätzlich ist das eine Nutzen-Risiko-Abwägung. Es hat eine hohe Suchtgefahr, aber wenn man damit große Schmerzen oder zum Beispiel Spasmen bekämpfen kann, dann hat es seine Berechtigung. Ich hoffe, dass wir im Rahmen der allgemeinen Diskussion noch mal stärker über unsere gesundheitspolitische Verantwortung sprechen. Hier fehlen Untersuchungen und Erfahrungen, zum Beispiel mit Cannabis als Gemisch. Da ist die Datenlage noch nicht ausreichend. Ich bin sicher, dass der Antrag keine Mehrheit im Ausschuss finden wird, aber er wird Ausgangsbasis für weitere Diskussionen sein. Und da sollte auch dieses Thema eine Rolle spielen. Auch was die systematische Unterstützung bei psychischer Abhängigkeit angeht.
Inwiefern nutzt die Politik die laufende Auseinandersetzung mit dem Thema, um Suchtprävention, besonders bei Jugendlichen, zu fördern?
Das sehe ich nicht, dass da viel mehr passiert. Das kommt mir in dem Antrag einfach zu kurz. Das muss aber ein Thema sein. Es gibt Leute, die stark abgestürzt sind, das darf man nicht ausblenden. In allen Cliquen, die ich so kenne, gibt es zwei, die durch Cannabis aus ihrem normalen Leben rausgefallen sind. Aus meiner Jugendzeit erinnere ich mich zum Beispiel an jemanden, der Gymnasiast war, alle Möglichkeiten hatte und dann jeglichen Antrieb verloren hat. Das macht einen dann schon sehr nachdenklich.
Kommentare
rolf ebbinghaus schrieb am 18.01.2012 21:16
Hallo Frau Reimann,
zu dem Widerspruch zwischen legalem Konsum und verbotenen 'Umhandlungen' sagen Sie: "Wir wollen keine Legalisierung, aber wir wollen sehr wohl eine Entkriminalisierung der Konsumenten. Deshalb haben wir diese rechtliche Konstruktion."
Diese Begründung klingt löblich, ist aber nicht ganz richtig.
Der Konsum ist deshalb nicht verboten, weil wir in einem Rechtsstaat leben, ein Staat, der die Menschenrechte achtet und schützen sollte. Ein elementares Recht ist das der persönlichen Freiheit! Ein erwachsener Mensch kann mit sich und seinem Körper tun und lassen, was er möchte, solange kein Dritter geschädigt wird.
Da versucht wird, das Ziel einer drogenfreien Gesellschaft mit Polizei- und Justizgewalt durchzusetzen, werden alle sogenannten Umhandlungen kriminalisiert, um nicht gegen das Grundrecht der persönlichen Freiheit zu verstossen.
So wichtig eine Entkriminalisierung auch ist, für diesen scheinbaren Widerspruch sind nicht Sie verantwortlich.
Mit freundlichen Grüssen,
r.ebbinghaus
K.Retz schrieb am 18.01.2012 22:46
- von Administrator editiert
Hallo,
die einzige Verharmlosung die ich hier sehe, sind die über 47.000 Toten alleine in Mexiko mit dem militärisch geführten "Krieg gegen Drogen".
Aber man kann ja lieber feste Draufhauen, immer so weiter machen wie bisher, ist ja nicht vor unserer Haustür!
Weiter So! Gesetze vor Menschenleben!
Deswegen waren auch die Drogenbarone International bei der Drogenbeauftragten, und haben ihr für die Profite gedankt.
Hallo,
die oben angesprochenen Cannabismedikamente werden vom Arzt kontrolliert verschrieben und eingenommen. Diese Medikamente bekommt man nicht einfach so! Es ist eine reisserische und falsche Darstellung, diese Medikamente würden ein großes Missbrauchsrisiko bergen.
Im Gegenteil: Das nicht angesprochene Medikamen, welches seit einem Jahr zugelassen ist, Sativex, wird zur Behandlung von Abhängigkeitssymptomen - das bedeutet: weniger oder "Ausstieg" - eingesetzt. Erfolgreich!
siehe: www.clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01037608
Gesponsort von der US-amerikanischen Drogenforschungseinheit, die wirklich nicht zu den Befürwortern zählt.
ffects of Sativex(Registered Trademark) and Oral THC on Attention, Affect, Working Memory, Reversal Learning, Physiology and Brain Activation
This study has been completed.
First Received on December 19, 2009.
Last Updated on December 31, 2011
Sponsor: National Institute on Drug Abuse (NIDA)
Information provided by: National Institutes of Health Clinical Center (CC)
ClinicalTrials.gov Identifier: NCT01037608
viel Spass beim Lesen!
Andreas Kohlhauser, Österreich schrieb am 18.01.2012 23:30
"Bei einer Legalisierung fallen natürlich viele Dinge weg: die hohen Preise oder die kriminellen Milieus. Das bedeutet aber auch, dass man überhaupt keine staatliche Kontrolle mehr hat." > Frau Reimann, wissen Sie überhaupt wovon Sie sprechen ?? NUR über Legalität erhalten Sie "staatliche Kontrolle" und so ganz nebenbei erreichen Sie durch sachliche Aufklärung mehr Bürger, als durch das wiederholen alter Parolen. Wenn sie von Verharmlosung sprechen, so liegt das ja wohl wiederum in der Hand des Staates, und WIE dieser INFORMIERT und LEGALISIERT !!! Und zuletzt: "In Holland ist natürlich die Legalisierung von Cannabis die Grundlage" >> in den Niederlanden ist und war Cannabis nie richtig legalisiert, ich bedaure, dass sie sich zu diesem Thema nicht besser informiert haben !!!
Wir setzen uns sehr dafür ein, dass das geschieht. Seit vergangenem Jahr ist Cannabis beispielsweise Bestandteil bestimmter Medikamente. Grundsätzlich ist das eine Nutzen-Risiko-Abwägung. Es hat eine hohe Suchtgefahr, aber wenn man damit große Schmerzen oder zum Beispiel Spasmen bekämpfen kann, dann hat es seine Berechtigung. Ich hoffe, dass wir im Rahmen der allgemeinen Diskussion noch mal stärker über unsere gesundheitspolitische Verantwortung sprechen. Hier fehlen Untersuchungen und Erfahrungen, zum Beispiel mit Cannabis als Gemisch. Da ist die Datenlage noch nicht ausreichend. Ich bin sicher, dass der Antrag keine Mehrheit im Ausschuss finden wird, aber er wird Ausgangsbasis für weitere Diskussionen sein. Und da sollte auch dieses Thema eine Rolle spielen. Auch was die systematische Unterstützung bei psychischer Abhängigkeit angeht.
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Sagen sie mal frau carola reimann wissen SIE eigendlich wovon sie sprechen??
Anscheinend ist die psychische Abhängigkeit des Staates vom Geld noch nicht so richtig in ihr Bewusstsein gedrungen ,oder?
Was genau soll denn Cannabis als Gemisch sein? Gemisch von amerikanischen Dollars ? Gemisch mexicanischer Pesos? Gemisch europäischen Euros??
Wann bekommen denn die 60 Cannabispatieneten ihre Medikamente von den KK erstattet?
2036 oder erst 2045?
Freundliche Grüße an die SPD-DAME
Sehr geehrte Frau Reimann
WER setzt sich sehr dafür ein, dass mehr schwerkranke Menschen eine Ausnahmegenehmigung bekommen? Wir Patienten bekommen davon nichts mit.
Was wir erleben, ist, dass einzelne Patienten jetzt schon über 10 Jahre vor den Gerichten für die Verwendung von Cannabis als Medizin kämpfen müssen,
dass selbst diejenigen Schwerkranken, die eine Ausnahmegenehmigung für den Import von niederländischem Medizinal-Cannabis haben, nicht versorgt sind, weil die Kosten oft höher sind, als die Rente,
dass das Bundesministerium für Gesundheit NICHTS tut, um eine staatliche Versorgung der Patienten sicherzustellen, aber alles, um einen Eigenanbau durch Patienten zu verhindern.
Cannabis ist nicht Betandteil "bestimmter" Medikamente, sondern der Inhalt EINES einzigen Medikamentes, das durch seine spezielle Cannabinoidzusammensetzung und durch die arzneimittelrechtliche Zulassung auschließlich gegen Spastik bei Multipler Sklerose eingesetzt werden kann. Allen anderen Patienten nützt dieses Medikament nichts.
Die Umstufung cannabinoidhaltiger Medikamente im Betäubungsmittelgesetz ist zwar schön für Pharmaindustrie, die sich somit große gewinnbringende "Märkte", wie MS- und Krebskranke erschließen kann und diesen Markt sich gerade weltweit aufteilt -uns nützt sie nichts.
Patienten die Cannabis brauchen haben die unterschiedlichsten Krankheiten und für viele Indikationen wird sich nie eine Firma finden, die ein passendes Cannabismedikament auf den Markt bringt. Außerdem wartet auch bei den Anderen ihre Krankheit nicht, bis sie in Profitinteressen passt.
Sie können Ihre Verantwortung für die medizinische Versorgung nicht an die Pharmaindustrie abtreten. Für die Gewährleistung
unserer Grundrechte auf medizinische Versorgung ist die Politik zuständig, nicht die Wirtschaft.
Warum orientiert sich die Politik hierzulande nicht an Ländern, die einen gangbaren Weg zeigen, wie z.B. Holland und Israel, die eine Cannabisagentur haben, die den medizinisch einwandfreien Anbau überwachen und die Verteilung organisieren und seit neuestem auch durch die Krankasse finanzieren?
Wenn Sie als Politiker unfähig, oder unwillens sind, die medizinische Versorgung der Patienten mit Cannabis zu realisieren, dann überlassen Sie es doch wenigstens den Patienten für sich selbst zu sorgen und sich gegenseitig zu helfen. Entkriminalisieren Sie den Eigenanbau für Patienten!
Ich kann die Einwände wie "hohes Suchtpotential" nicht mehr hören. Das Suchtpotential von Cannabis liegt weit hinter dem Suchtpotential von Alkohol und Tabak und ist in der Behandlung schwerster Krankheiten, um die es geht, völlig zu vernachlässigen, erst recht angesichts der Tatsache, dass Patienten damit oft von anderen Medikamenten mit hohem Suchtpotial oder gravierenden Nebenwirkungen loskommen.
Wenn Patienten zum Thema Cannabis als Medizin über mehr Fachwissen verfügen als Politiker, dann ist es höchste Zeit, dass letztere sich besser informieren, anstatt häufig ebenso falsch wie peinlich vorzutragen.
Und Sie sollen dieser Diskussion vorsitzen ?! Wirklich erbärmlich....
"...Wer abhängig ist, ist häufig unmotiviert, setzt seinen Job aufs Spiel. Vereinsamung ist ebenfalls häufig die Folge. Eine Legalisierung würde all das verharmlosen..."
Die Konsumenten setzen sehr wohl Ihren Job aufs Spiel, aber nicht weil sie "abhängig" sind (was Wissenschaftlicher Blödsinn ist), sondern weil Sie durch Strafverfolgung und Führerscheinverlust, finanziell ruiniert und gedemütigt werden.
Informieren Sie sich vorurteilsfrei und reden Sie keinen Unsinn Frau Dr. Carola Reimann !!!
"Das bedeutet aber auch, dass man überhaupt keine staatliche Kontrolle mehr hat."
Frau Reimann, denken Sie das wirklich? Noch glaube ich an den gesunden Menschenverstand.
mit pp MS wurde ich von einer MS-Ambulanz, 4 Neurologen und meinem Hausarzt abgewiesen,
als ich um ein Rezept für SATIVEX gebeten habe.Aber ich habe wohl die falschen Schmerzen oder die falschen Muskelkrämpfe oder die falsche MS. Mir wurde nicht geholfen.
Staatliche Kontrolle indem der Staat den Markt der Drogenmafia überlässt. Die Kontrolle die der Staat hier ausübt ist eingebildet. Fakt ist, dass der Markt seit Jahrzehnten wächst und die vom Staat propagierten Erfolge durch ein paar Razzien keinen Einfluss hat. Schöne Bilder - wenig Effekt. Die einzige Alternative ist, dass der Staat den Drogenbaronen durch Legalisierung und strenge Kontrolle zerstört. Die aktuellen Gesetze schützen niemanden ausser den illegalen Drogenmarkt. Sämtliche Zahlen und Statistiken belegen das.
es ist statistisch erwiesen, dass es keinen zusammenhang zwischen der anzahl und häufigkeit der konsumenten / des konsums und der zugänglichkeit zu cannabis gibt (z.b.: konsum in den niederlanden ist deutlich geringer als in einigen "verbotszonen"). d.h. es wird ohnehin "gekifft". wäre es da nicht viel pragmatischer die abgabe zu kontrollieren und somit 1. die gefahr von erheblichen gesundheitsschädigungen durch gestrecktes material zu reduzieren und 2. ganz nebenbei (geschätzte eur 2.- mrd.??) steuereinnahmen einzustreichen? (rhetorische frage)
Es ist doch einfach lächerlich. Wozu soll dieser LiveChat denn dienen? Sie antwortet doch hier schon ganz einfach auf die Hälfte der Fragen überhaupt nicht oder erzählt einfach nur Unsinn.
Im LiveChat wird es auch so sein. Argumente werden ignoriert und der eigene schwachsinn so fot wiederholt bis man selbst glaubt, das es wahr ist.
Es ist egal ob es eine Verhamlosung ist oder nicht den es geht immer um den Menschen der das einnimmt. Es bleibt immer ein selbst überlassen ob du aufstehst und zum job gehst oder nicht da hat das Grass nur wenig Einfluss. Ausserdem kan man das wie immer nicht auf alle Kiffer beziehen also ist diese Scheiße die geschrieben wurde wieder totale vereinfachung der Sache
Ja durch das erlauben von CSC's fallen wirklich einige Dinge weg:
- Schäden duch Streckmittel
- Schwarzmarkt
- hohe kosten für die Strafverfolgung einfacher Konsumenten.
- Gefährdung von Jugendlichen (mehr dazu unten)
Um nur einige zu nennen.
Was auf keinen fall weg fallen kann (da momentan so gut wie nicht vorhanden) wäre eine staatliche Kontrolle. Momentan ist es so, dass unsere kinder wenn sie das wollen jederzeit an Cannabis kommen. Weil skrupellose Dealer (nich alle sind skrupellos!) Cannabis auch an Jugendliche verkaufen.
Es sollte, nein muss, kontrolliert werden dass Leute die CSC's nicht nur als deckmantel für den Handel mit Cannabis nutzen. So und nur so kann die Jugend geschützt werden.
Dazu müsste man Cannabis nicht mal legalisieren sondern lediglicht die CSC's wirksam entkriminalisieren.
So das war mein Senf...
- h4z4rd
Es hat eh keinen sinn sie muss sich frei von den Gedanken, Ilosionen und Thesen machen an die sie versucht zu glauben. Es ist eine unverschämtheit gegenüber den Leuten die sich Tagtäglich dafür interessieren und einsetzen und die die das Wissen aubringen können. Meiner Meinung stimmen die Aussagen nicht. Ihr habt im Moment keine Kontrolle über die Situation und wer sagt das ihr eine kriegen sollt jeder darf tuhn und lassen was er will nach dem Grundgesetz. Es ist völlig gleichgültig ob er aus dem System austritt oder nicht weil er träge ist bei Cannabis weiß man was man tuht. Jeder normale Mensch weiß wann er zu viel und zu oft Cannabis konsumiert. Sie müssen von dem Glauben weg das Cannabis eine harte Droge sei. Ich kann ihnen nur eins sagen entweder wir führen die Todesstrafe wie in Mexico, Iran, China usw ein für Drogenabhängige das würde alle abschrecken das wäre der letze Schritt der Drogenverbotpolitk. Oder wir entkriminalisieren alle Drogenabhängigen und vergeben legal und kontrolliert Drogen an Abhängige und setzen auf die anderen 3 Säulen der Drogenpolitik und nicht nur auf repression. Weil die Prohibition ist ja wohl fehlgeschlagen um das zu wissen brauch ich 17 jähriger Hauptschüler als Maurerlehrling nicht studieren. Die Menschenjagd muss eine Ende haben. Ein Tipp machen sie sich doch frei von den Gedanken gehen sie an diese Arbeit mit den Gedanken die Welt ein bisschen zu verbessern und die Menschenrechte zu schützen und klammern sie sich nicht so fest an die These Krieg gegen Drogen. Es ist schon genug Leid passiert nur das wissen sie nicht weil sie in gehoberen Kreisen verkehrt und ihnen das eigentlich egal ist was mit anderen passiert habe ich das Gefühl. MFG
Sehr geehrte Frau Dr. Reimann,
das obige Interview mit Ihnen finde ich extrem enttäuschend, da viele Ihrer Aussagen faktisch falsch oder zumindest zweifelhaft sind. Ihre Ausführungen, eine Legalisierung käme einer Verharmlosung gleich, soll wohl implizieren, dass sie zu einem Anstieg der Erstkonsumenten führte; ein Argument, das kaum haltbar ist (z.B. ist regelmässiger Cannabiskonsum in Deutschland nicht weniger weit verbreitet als in den Niederlanden, vgl. IFT98 und CEDRO).
Was mich völlig irritiert, ist Ihre Schlussfolgerung, eine Legalisierung "bedeutet aber auch, dass man überhaupt keine staatliche Kontrolle mehr hat". Bedeutet das, es gibt keine staatliche Kontrolle über den Alkohol- und Nikotinmarkt? Genau das Gegenteil ist doch der Fall! So lange Cannabis nur auf dem Schwarzmarkt gehandelt wird, ist eine staatliche Kontrolle unmöglich - erst eine Legalisierung mit kontrollierter Abgabe ermöglicht einen vernünftigen Jugendschutz und die notwendigen Qualitätskontrollen.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal auf die beträchtlichen Einnahmen aus Alkohol- und Tabaksteuer hinweisen. Wie kann es vernünftig sein, auf eine entsprechende Steuer auf Cannabis zu verzichten, und stattdessen in Deutschland jährlich geschätzte 4 Milliarden (!) Euro für die Repression auszugeben?
Eines noch zum Abschluss, last but not least: Auch Ihre Sorgen um die Opfer des Drogenmissbrauchs in allen Ehren, aber deren Zahl wird um ein Vielfaches von den Opfern der Repression übertroffen. Wo bleibt Ihr Mitgefühl für die unzähligen Menschen, die Cannabis ohne drogentechnische Probleme *ge*brauchen, und deren Leben erst durch die Strafverfolgung ruiniert wurde? Sie ist das eigentliche Drogenproblem!
Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Ansichten noch einmal sachlich informiert und unvoreingenommen überdenken würden.
Mit freundlichen Grüßen
Die Leitung am Mittwoch dieser Frau zu überlassen ist eigentlich ein Skandal an sich.
Hinzu kommt es als eigentliche "Sachverständige" solche Unwahrheiten zu verbreiten.
"Wer abhängig ist, ist häufig unmotiviert, setzt seinen Job aufs Spiel. Vereinsamung ist ebenfalls häufig die Folge."
Wann kommt die Zeit in der man anfängt auch die Fragen rund um die Cannabispolitik mit dem gleichen wissenschaftlichen, objektiven Ernst zu betrachten wie bei jedem anderen Thema.
Soziale Vereinsamung, Antriebslosigkeiten sind durchaus mögliche Folgen des Cannabiskonsum und sind durchaus nicht zu Verharmlosen.
Jedoch treten solche Fälle nicht in der beschrieben Häufigkeit auf, weder werden sie jemals geleugnet von einen Cannabisbefürworter.
Jedoch Verhält es sich mit allen "Drogen" welcher Art auch immer so.
Heutzutage eine Drogenfreie Gesellschaft zu fordern ist schlichtweg idiotisch.
Mit der gleichen Logik sollten wir Zucker, Alkohol, Nikotin, Sex, Computerspiele, Auto fahren, Sportvereine und selbst die Liebe verbieten.
Von all diesen Dingen kann ein Mensch süchtig werden oder eine tiefgreifende Obzession entwickeln, kein Politker würde jedoch auf die Idee kommen es zu Verbieten.
Keine andere Pflanze der Welt wurde so weitgehend Erforscht wie der Cannabis, sei es in chemisch, botanischer Hinsicht oder die Auswirkungen die Hanf auf den Menschen und sein soziales Umfeld hat UND Studien der letzten 100 Jahre haben so gut wie immer geraten anders mit dem Thema umzugehen, wenn sie nicht gerade von Lakaien der US Regierung oder fanatisches Anti-Drogen-Spass Gesellschaft Idioten durchgeführt wurden.
An einer Drogen"politik", welche so klar und Eindeutig versagt hat, festzuhalten lässt sich heutzutage mit keinen wissenschaftlichen Argument mehr halten!!
In den 30er Jahren war es Wahnsinn und Mord, dann der Pazifismus, später die Theorie das Cannabis als Einstiegsdroge dient und heute ist es die Antriebslosigkeit der Jugend.
Die Politik findet seit mehr als 70 Jahren Wege um die Gesellschaft hinters Licht zu führen und somit einer ernsten Auseinandersetzung mit dem Thema aus dem Weg zu gehen.
Staaten wie Spanien, Tschechien, Kanada, bald Polen und selbst die USA !!! haben heutzutage ein mehr oder weniger nachvollziehbares und weitgehend akzeptables Verhältnis zu Cannabis.
Ein Land wie Deutschland wo es Mittlerweile für Jugendliche leichter ist Cannabis vom Dealer zu holen, welcher sich weder für das Alter, die psychischen sowie physischen Voraussetzungen des Konsumenten interessiert, als Alkohol im Supermarkt zu besorgen sollte sich Sorgen machen!!!!
free the weed !!!!
Würde jemand recherchieren ab wann diese Anhörrung auf Livestream übertragen wird und es Bitte hier reinsetzten?(stellen)
Ich möchte gerne sehn wie dort alle rumstammeln und sich dem Herr Staatsanwalt unterwerfen!
Vieleicht wäre sie so nett Fräulein Reimann hier den Link für den Livestream am Mittwoch einzustellen ,selbst auf die Gefahr das ,Sie, sich in dieser Anhörrung völlig lächerlich machen.
Vielen Dank
Hallo cannarules,
die Debatte kannst du am Mittwoch, den 25. Januar 2012, ab 14 Uhr bei uns auf mitmischen.de verfolgen: www.mitmischen.de/erleben/Parlamentsfernsehen/index.jsp
Liebe Grüße aus der Redaktion
Hallo Redaktion
Ganz herrvorragend euere Arbeit hier, da Hoffen viele Menschen das ihr es auch wirklich ernst nehmt!
Ich finde es supergut das sich junge Leute mit der Thematik und Problematik befassen.
Auch der letzte Kommentar hier zeigt das sich viele Menschen Gedanken machen.
Ihr als zukünftige Generation lasst euch von der Justiz und Regierrung bitte nicht mehr (vera...)
für dumm verkaufen. Sie sind mit ihrer Repressionspolitik in allen Punkten gescheitert und werden es auch weiterhin sollange diese Manipulation durch die Gesetze legitimiert ist.
Ihr habt es mit euere Seite in Kürze soweit geschafft das sich fachkompetente Leute hier
z.Z.
äussern von denen andere Verbände gerne mehr hätten.
(siehe cannabis legalisieren)
Mittlerweile sind es 15-16 Seiten da sieht man wie wichtig das Thema ist, und wie sich
Fräulein Reimann
sträubt.........
dazu auch nur einen Ton abzugeben ohne das sie Die Tabletten nehmen muß!!
In diesem Sinne also weiter so
Liebe Grüße
Ein Konsument
"Es hat eine hohe Suchtgefahr, aber wenn man damit große Schmerzen oder zum Beispiel Spasmen bekämpfen kann, dann hat es seine Berechtigung."
Dieser Satz sagt alles darüber aus wie sehr sich diese Dame über Hanf informiert hat. Canabis wird nähmlich bei abhängigen gegen die Entzugserscheinungen angewandt! Und das eben weil im Gegensatz zu Alkohol keine Suchtgefahr besteht!!! Ich selbst bin Trockener Alkoholiker und benutze als Ersatzdroge Hanf. Ich habe aber mein Leben auf der Reihe, kann arbeiten und habe ein stabiles soziales Umfeld. Mit Alkohol ist das alles nicht der Fall. Und nun stehe ich, weil ich eine Droge konsumiere die weniger schädlich ist als die, die von diesen unwissenden Politikern erlaubt ist immer mit einem Bein auf der anderen seite des Gesetzes. Danke! Auf diese Politik kann ich verzichten!
Fakt ist, dass der bestehende Schwarzmarkt absolut keinen Jugend - und Gesundheitsschutz bietet. Es kann auch alles mögliche den Hanfblüten beigemengt werden. Z.b. auch synthetische Cannabinoide zur Wirkungsverstärkung - draufgesprüht, getrocknet - fertig. Sowas ist für Anwender nicht zu kontrollieren - höchstens an viel zu starker oder paradoxer Wirkung wahrzunehmen. Ich gehe auch davon aus, dass das schon längere Jahre in einigen Gebieten Praxis ist, minderwertiges Mariuana auf diese Weise aufzubessern. Andere Verunreinigungen können auch durchaus lebensgefährlich werden, z.b. Bleistaub.
Es dauert eine Zeit, sich auch als Laie und Nichtmediziner mit dem Thema Cannabis zu beschäftigen. Bei vielen Politikern habe ich aber das Gefühl, dass ein zweifelhafter Crashkurs gemacht wird und dann vielleicht noch unseriöse Studien oder Zusammenfassungen herangezogen werden. Es ist eben nicht von Haus aus ihr Wissensgebiet. Da wird schnell aus Unwissen Ratlosigkeit und es kommt zwangsläufig zu Fehlinformation und somit Irritation in der Bevölkerung.
Wenn bei Canabis hauptsächlich von den negativen Seiten geredet werden sollte: dann frage ich mich, warum Alkohol so gut abschneidet (Politiker mit Bier (z.B. Oktoberfest) ist keine Seltenheit).. Als ob Alkohol nur posetives mit sich bringen würde... Es sollten alle Fakten auf den Tisch! Und ungerecht darf es nicht zugehen!
..wo bleibt denn die glaubwürdigkeit??? es werden kampagnien in schulen gestartet die vorm alkoholkonsum warnen..gleichzeitig wird auf wahlveranstaltungen öffentlich im fernsehen mit bier und sekt angestossen..es muss eine konrollierte abgabe eingeführt werden..namentlich und adresslich..nur so bekommt man die kontrolle..warum wird denn gesagt bei einer legalisierung verliert der staat die kontrolle..wollen sie sagen der staat hat jetzt die kontrolle?? seien sie nicht so naiv...und das immer weniger menschen kiffen soll doch wohl ein psychologischer trick sein...habe auch gehört immer weniger menschen trinken alkohol und immer weniger menschen rauchen wegen dieser abschreckenden hinweise auf den schachteln...lachhaft...sie werden den kampf gegen die windmühlen mit dieser konservativen einstellung nie gewinnen...und glaube auch das bei der klammen kasse des staatshaushaltes geschätzte 2 milliarden gut tun würden...realeinnahmen..aber denke sie sprechen schon lange nicht mehr volkes stimme..darum werden sie einen gewaltigen linksruck bei der nächsten wahl spüren werden..in diesem sinne..
Ich bin klar für eine Legalisierung der Social Clubs!
Vorteile :
- Steuerliche Einahmen von hundertatusenden Euros
- Entlastung der Polizei und Staatsanwaltschafft, welche sich um groß Dealer und Banden kümmern können die Harte Drogen verkaufen
- Dem Illegalen und Straßenhandel würde ein Riegel vorgeschoben das die Konsumenten nicht mehr darauf angewissen währen und es auch nie Riskieren würden ihr erworbens club cannabis zu riskieren durch weitergabe an dritte.
Ganze Banden strukturen und gar Mafia ähnlich strukturen könnten zerschlagen werden da diese sich nun auf harten Stoff fixieren müssen auf denn sich nun ja die Polizei speziell konzentrieren kann!!!
- Steuereinahmen können zur Aufklärung der Bevölkerung genuzt werden Cannabis IST KEIN SPAß ODER SPIELZEUG ES IST EIN BTM EBENSO WIE ALKOHOL und muss beuwusst genuzt und angewandt werden!!
- Neue Arbeitsplätze durch die Social Clubs ( Grower, Verkäufer, Sicherheitspersonal, Service Personal, evtl auch ganzes Restaurant Personal sprich Koch etc... )
hört mal bitte auf die leute dafür zu verfolgen wie es jetzt ist. die das nehmen wollen tun es sowieso und sind keine verbrecher. ihr macht deren ganzes leben kaputt wenn ihr sie als kriminell abstempelt.
Frau Dr. Reimann, ich zitiere Sie: "Wir wollen keine Legalisierung, aber wir wollen sehr wohl eine Entkriminalisierung der Konsumenten. Deshalb haben wir diese rechtliche Konstruktion. Was die straffreie Menge des Besitzes angeht, das ist leider in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Wir würden da sehr für eine bundeseinheitliche Regelung plädieren." Zitat Ende.
Bereits Mitte der 1990iger Jahre (1995?) hat der BGH entschieden, daß es zwar kein perönliches "Recht auf Rausch" gibt, aber es darf NICHT sein, daß in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich verfahren wird, was den tolerierten Eigenbedarf von Cannabis betrifft. Und der Gestzgeber wurde aufgefordert eine einheitliche Regelung zu finden! Was ist in den vergangenen 15! Jahren passiert (auch unter Ihrem Parteifreund Schröder).... NICHTS!!! Machen Sie nur weiter so und füllen den Drogenbaronen die Taschen. und was Ihre übrigen Aussagen betrifft: Ich kann mich nur den anderen Kommentatoren hier anschließen. Allgemeinplätze, Aussagen, die wissenschaftlich längst widerlegt sind werden nicht wahrer, wenn man sie gebetsmühlenartig wiederholt. Zweifelsfrei gibt es Menschen mit gewissem Suchtverhalten (Antriebsarmut, Vereinsamung, Phlegma). Das passiert aber nicht zwangsläufig. Ich beispielsweise hab an mir weder physische noch psychische Beeinträchtigungen festgestellt und das nach mehr als 40jährigem Konsum. In 2 Jahren gehe ich bei bester Gesundheit in Rente (nach einem arbeitsreichem Leben!), glaube allerdings nicht, daß ich eine Legalisierung von Cannabis noch erleben werde. Und zu guter Letzt: Falls Sie, Frau Reimann, Ihren Doktor in Medizin gemacht haben, geben Sie ihn zurück und lassen sich die Studiengebühren erstatten.
als erstes möchte ich sagen dass dieser post niemanden persönlich angreifen soll.
ich bin der meinung dass jeder erwachsene mensch mit seinem körper machen kann was er will solange dabei kein anderer einen schaden hat.
es wäre auch mal besser sachlich zu informieren....
was hier betrieben wird ist keine aufklärung.....
es werden gezielt fehlinformationen verbreitet.
cannabis macht nicht abhängig, höchstens "süchtig" und süchtig kann man auch von brot mit käse, fernsehen oder computerspielen werden.
alles was spaß oder glücklich macht kann süchtig machen.
ich bin etwas enttäuscht.... man versucht die menschen öffentlich zu verdummen.
die mafia verdient sich ne goldene nase mit dem drogenhandel und ihr werft milionen aus dem fenster um menschen zu verfolgen die niemandem etwas böses tun wenn sie ab und zu mal etwas rauchen.
natürlich setzt eine legalisierung voraus dass man über gefahren aufklärt.
man sollte dabei aber sachlich bleiben und weder übertreiben noch untertreiben.
es ist körperlich höchstens schädlich für die lunge. in der hinsicht sind zigaretten (ich rauche selbst) wesentlich schädlicher und legal. sie machen auch abhängiger als cannabis.
cannabis vermisse ich nicht, ohne zigaretten bin ich jedoch aufgeschmissen.
eine kontrollierte abgabe schützt konsumenten vor schädlichen streckmitteln (schwefel, blei, kunststoff etc.), legt den drogenbanden das handwerk und bringt steuern ein.
mal ganz ehrlich..... wer kiffen will tut es doch eh, egal ob legal oder illegal.
da fällt mir noch etwas wichtiges ein.
zum thema einstiegsdroge.
wenn es cannabis legal zu kaufen gibt ist es nicht mehr nötig kontakte zu dealern zu haben über die man z.b. an chemische drogen kaufen könnte, oder nicht?
würde es rein logisch betrachtet nicht sogar förderlich sein wenn es darum geht vor härteren drogen zu schützen?
das ist jetzt nur ein gedanke von mir und ihr dürft gerne darüber diskutieren.
mfg
entschuldigung für den mehrfachpost, bitte einfach löschen.
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ich wollte nur aktualisieren und schauen ob wer nochwas geschrieben hat.
Ich denke auch nicht das die Preise für Cannabisprodukte sinken werden, wenn man sie legalisiert und staatlich vertreibt. Zigarettenpreise steigen seit Jahren konstant an. Meine Vorredner haben schon diverse gute Argumente erbracht, warum die Illegalisierung total überflüssig ist, daher spare ich mir diese nocheinmal zu wiederholen. Aber dass Menschen ihren Beruf aufs Spiel setzten nur weil Cannabis erlaubt ist, ist totaler Schwachsinn. Bei einem Dealer bekomme ich "Kredit" kaufe jetzt, bezahle später(egal woher das geld kommt), in einem Coffeeshop würde sowas nicht funktionieren, demnach würde der legale Handel mit Cannabis eine Tätigkeit in der man Geld verdient vorraussetzten um überhaupt rauchen zu können. Ihr zweiter Satz Frau Reimann besagt, dass sie die staatliche Kontrolle über den Verkauf/Konsum von Cannabisprodukten verlieren?, in meiner Vorstellung heißt das, dass sie die illegalen Vertreiber also kontrollieren können. Jährlich ein oder zwei großangelegte Razzien durchzuführen ist noch lang keine Kontrolle Frau Reimann, vorallem nicht, wenn danach nur irgendwelche Schmuddeldealer oder Drogenringe überbleiben, die ihren Kunden gepunchten Dreck verkaufen, der und da sind wir uns alle einig, WIRKLICH gesundheitsschädigend ist. Und wie schaffen das eigentlich, oben genannte Vertreiber, sich diesen Razzien zu entziehen, obwohl diese, offensichtlicher und "ungetarnter" ihre Drogen an die Konsumenten weitergeben. Gibt es Korruption? Kaufen sich diese Leute von Razzien frei? Dass die Polizei solche Leute nicht findet, kann ich mir nicht vorstellen... Oder setzt die Regierung gezielt die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel um diese "evtl" von der Droge loszukriegen..... Dies würd ich dann mit der selben Perversion betrachten, wie die afrikanischen Väter die ihren Töchtern die Schamlippenabschneiden... dann können SIE den "Abhängigen" wie Sie sie nennen, auch gleich Crack verkaufen, dass wäre genauso schädigend. Wenn wir ein freier Staat sind und wenn wir in einer Demokratie leben, dann hören sie doch bitte auf die vielen Stimmen und legalisieren Cannabis; ODER illegalisieren sie den Alkohol gleichermaßen !! Wir fordern doch nur Gerechtigkeit!! Wieviele Fälle von Körperverletzung/Vergewaltigung/Diebstahl/Vandalismus... aufgrund von Alkoholkonsum gibt es denn jährlich/monatlich/täglich, das schlimmste was ein stoneder Mensch anrichten kann, wäre... einschlafen... und im idealfall für die Wirtschaft wird er sich vorher noch Snacks gekauft haben... Aber ich fühle schon, wie diese Diskussion überflüssig wird, denn wir fragen WARUM und Sie antworten mit DARUM. Jegliche Argumente seitens der Regierung können von uns in Grund und Boden diskutiert werden, Beweise können erbracht werden welche Cannabis entlasten und sie würden es trozdem noch illegalisieren... traurig Frau Reimann, sehr sehr traurig.
"Wir wollen keine Verharmlosung" trifft´s in der Überschrift nicht so wirklich, wenn im Text "keine Legalisierung gewollt" wird. Deswegen sollte die Überschrift eher lauten "Wir wollen keine Legalisierung" vielleicht noch mit dem Zusatz... egal in welcher Form. Das wäre ein Statement, wo eindeutig wird, was die Partei nun wirklich will. Damit befindet sie sich in guter Gemeinschaft zur Union, die dies ebenfalls nicht will - ebenfalls: in welcher Form auch immer.
Da die SPD nun auch schon seit längerem absehbar mit der CDU freundelt und sich mit ihr eine Koalition vorstellen kann, wird klar, was dann zu erwarten ist.
Wir haben ein ernsthaftes Problem hier, wenn nicht erkannt wird, wie schädlich die Strafverfolgung für Cannabiskonsumenten und auch für den Staat tatsächlich ist. Sie zerstört Karrieren, in dem sie ansonsten gesetzestreue Bürger behelligt, sie schreibt vor, man dürfe kein Cannabis zu sich nehmen, weil es verboten ist (Hintergrund des Verbots googeln). Dies wird oft mit der besonderen Gefährlichkeit von Cannabis entschuldigt. Wenn es danach ginge, müsste Alkohol längst verboten sein, denn hier fallen die Konsequenzen eines Missbrauchs ungleich härter aus.
Der DHV schreibt in seiner Stellungnahme zur Anhörung u.a.:
"Wer keine Verfolgung von Alkoholkonsumenten fordert, dies aber bei Cannabis wegen der ´Gefährlichkeit´ aufrecht erhalten will, macht sich unglaubwürdig.
Deshalb verstehen es viele Menschen auch nicht mehr, warum an der Verfolgung von einfachen Cannabiskonsumenten immer noch so vehement festgehalten wird. Es ist einfach nicht mehr glaubwürdig. Politik macht sich unglaubwürdig, wenn sie die Exekutive weiter veranlasst mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen und strafrechtliche Massnahmen gegen Teile der Bevölkerung (es sind mehrere Millionen aus ALLEN Schichten, man geht von 2 - 4 aus) durchführen lässt.
Es wird immer wieder gesagt, dass Verfahren gegen Konsumenten mit geringen Mengen eingestellt werden. Stimmt AUCH, aber es kommt erstmal dazu, dass man den Ruf eines Kiffers weg hat, man wird nicht mehr für voll genommen, die Behandlung ist nicht gerade besonders human. Der Punkt ist, dass die Konsumenten erst ganrnicht mit den Behörden in Kontakt kommen wollen, bzw. einfach in Ruhe gelassen werden möchten, wie es bei jedem Menschen, der auch Alkohol konsumiert, der Fall ist. Denken sie auch darüber nach in der SPD, denn das verweisen auf die Möglichkeit der Verfahrenseinstellung bei geringen Mengen an Cannabisprodukten stellt bei Leibe keine echte Entkriminalisierung dieser Mitmenschen dar.
Grundsaetzlich ist Cannabis eine seit Menschengedenken benutzte Heilpflanze, jeglicher Gebrauch derselben ist somit ein medizinischer, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag fuer so manchen Kiffer, von wenigen extremen Missbrauchsfaellen abgesehen.
Jugendliche sollten diese Substanz somit nur unter aerztlichem Vorbehalt konsumieren, wenn den eine Indikation vorliegt. Fuer Erwachsene muss der Gebrauch nicht reglementiert werden, denn dafuer sorgt die Wirkung der Pflanze selbst (eine Ueberdosierung ist unmoeglich).
Die von den Linken geforderten CSC's in Deutschland, nach spanischem Vorbild, einzufuehren waere eine elegante politische Loesung des z.Zt. vorliegenden politischen Dilemmas.
Bezueglich des Fuehrens eines Kraftfahrzeuges unter Einwirkung der Substanz Cannabis moechte ich auf die in den USA durchgefuehrte Longitudinalstudie hinweisen. Diese Studie ergab das die Anzahl der toedlichen Unfaelle in den Staaten mit einem geregelten medizinischen Markt von Cannabis im Schnitt um 9% abgenommen haben in den letzten 10 Jahren. Die Studie widerlegt eindeutig die Annahme das Cannabis einen gefaehrlichen Einfluss auf die Fahrtuechtigkeit hat, das Gegenteil ist der Fall.
hallo, redaktion, ich schrieb heute (26.1.2012) gegen 0:30 einen Kommentar, der hier allerdings nicht zu finden ist. zu sehen war nur eine Meldung, daß mein Beitrag von den Administratoren geprüft wird. Frage: Ist die Meinung eines "Älteren" Bürgers hier nicht gefragt?
Guten Tag Frau Rebbinghaus,
wenn ich Sie zitieren dürfte, "Der Konsum ist deshalb nicht verboten, weil wir in einem Rechtsstaat leben, ein Staat, der die Menschenrechte achtet und schützen sollte. Ein elementares Recht ist das der persönlichen Freiheit! Ein erwachsener Mensch kann mit sich und seinem Körper tun und lassen, was er möchte, solange kein Dritter geschädigt wird." damit sagen Sie doch nur: Wenn ich in die Apotheke gehe und mein Gras hole, sind sie damit einverstanden? Das ist doch genau das was wir wollen! Wenn wir s legal kriegen können, wieso sollten wir es dann verticken wollen? Ihr sitzt immer da, mit euren Kippen und eurem Bier, habt noch nie nen Blunt geraucht, und wollt uns erzählen was Sache ist. Ihr sagt immer Einstiegsdroge, doch BIER ist Einstiegsdroge für SCHNAPS, und sogar mit 14 hab ich schon Jack Daniels in Tankstellen kaufen können. Ist doch komisch Bier ist legal, und Kippen die auch schädlich sind, sind Einstiegsdrogen für im Vergleich unschädliche Drogen, die einzige der 3 genannten und illegalen: das gute Gras. Auch wenn das auf dieser Seite hier keine Sau liest, da alle die drauf stehen sich nicht outen wollen, oder denken sie wären in der Unterzahl, nur noch die, die noch nie einen geraucht haben, sind die die denken sie wissen es besser. Doch die Sterben aus, ich werds schon noch erleben, wenn ich die Blunts aus dem Automaten ziehe, rauche ich einen am Bürgersteig, und blicke in den Himmel, und dann sage ich mir: Der ganze Scheiß hat sich gelohnt. Ach ja, das oben zitierte war von Ihnen, haben Sie in dem oberstem Eintrag geschrieben. Immer diese Besserwisser die nichts besser wissen.