Gabriele Molitor (FDP), Mitglied im Gesundheitsausschuss
"Ich halte eine grundsätzliche Legalisierung von Cannabis für nicht angezeigt. Denn in den vergangenen Jahren hat sich der extrem gesundheitsschädliche THC-Gehalt in Cannabis durch neuartige Herstellungsmethoden nahezu verdreifacht. Nachweislich führt dieser hohe THC-Gehalt zu einer schnelleren Abhängigkeit und starken gesundheitlichen Schäden, z.B. Psychosen bis hin zur Unfähigkeit, das Leben ohne fremde Hilfe zu meistern. Ein solches, im Gegensatz zu Alkohol und Tabak wesentlich gefährlicheres Produkt zu legalisieren, halte ich ganz besonders im Hinblick auf den Jugendschutz für kontraproduktiv.Die gestrige Expertenanhörung im Deutschen Bundestag hat ergeben, dass ein Großteil der meist jugendlichen Klienten in Suchthilfeeinrichtungen große Schwierigkeiten haben, Schule oder Ausbildung abzuschließen. Es ist insbesondere der frühe Cannabiskonsum, der das Risiko späterer Abhängigkeit und den Griff zu härteren Drogen erhöht.
Das medizinische Potential von Cannabis muss selbstverständlich genutzt werden. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr entsprechende gesetzliche Regelungen eingeführt. Der Einsatz von cannabishaltigen Fertigarzneimitteln zur Behandlung von Schmerzpatienten ist sinnvoll. Denn es hat sich gezeigt, dass dieser Wirkstoff zum Beispiel bei Krebserkrankungen eine sehr lindernde Wirkung erzielt."
Können Sie noch Verweise und/oder links auf diese "neusten Medizinischen Erkentnisse" und das niederländische Gutachten einfügen... würde ich gerne einmal nachlesen :) Danke
Hallo Stefan23 und sausi, da es sich um ein Vorab-Statement handelt, bitte noch ein wenig Geduld und Frau Maag am besten im Chat direkt fragen: Donnerstag, 26. Januar, 17 bis 18 Uhr auf mitmischen.de!
Nur am Rande bemerkt, weil es sich vielleicht nicht jedem gleich erschließt: Die Statements der Linksfraktion bzw. der Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen erreicht man mittels der Pfeile am unteren Bildrand.
Danke an Mitmachen...Werde ich machen... dann kann ich Frau Maag ja auch mal fragen warum andere Länder (z.b. Bolivien) aus der "Suchtkonvention der Vereinten Nationen" (sie meinte wohl das "Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel") austreten können und warum wir das nicht können sollten ;-)
Das sich der THC-Gehalt erhöht hat, sollte kein gutes Argument sein, um Canabis nicht zu legalisieren, denn dann wird mit anderen Worten gesagt, dass die Canabis-Clubs keine THC-Grenze bei deren Angebot haben können...
Ferner bin ich der Auffassung, dass Canabisgegner nur von den schlechten Seiten des Canabis reden, um Canabis mit aller Macht im Verbot zu halten.
Wäre Alkohol nicht erlaubt, dann würden die Ärzte auch nur die zu Gesicht bekommen, die Alkohol nicht vertragen. Und dabei gibt es etliche, die den Alkohol auch vertragen! Das wird bei Canabis nicht anders sein.
Der Trick an Canabis und Alkohol nicht zugrunde zu gehen, ist, das Leben mit all seinen Facetten zu leben, wozu Arbeit, Problembewältigung, soziales Umfeld pflegen, etc, gehören: Wenn das eingehalten wird, dann steht einem Rausch von Alkohol und Canabis bestimmt nichts im Wege, denn sonst würde Canabis oder Alkohol so komsumiert, dass das Leben nicht mit allen Facetten gelebt wird.
Nur mal so: Wer behauptet, dass Alkoholiker ihren Lebensweg gehen können, ohne Einschränkungen und nur dem Canabis das zuschreiben, hat einen Tunennelblick, denn ich behaupte vor Gott und der Welt, dass Canabis und Alkohol so gut wie keinen Schaden anrichten, wenn man damit gut umgeht. Wer dafür plädiert, das die schlechten Seiten nur aufzuzeigen sind, der ist wohl ein Politiker, der bestimmt nicht auf den Tisch gehauen hat, dass es nicht sein kann, dass so viel Mißbrauch betrieben wird (sonst würde Canabis ja darunter Fallen...)
Zitat:"Ein solches, im Gegensatz zu Alkohol und Tabak wesentlich gefährlicheres Produkt zu legalisieren, halte ich ganz besonders im Hinblick auf den Jugendschutz für kontraproduktiv."
Dieses Zitat muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, denn als ob Alkohol nicht imens schädigen kann. Wird ja mit anderen Worten gesagt. Und vom Canabis sterben: geht nicht, wie im Umfang bei Alkohol. Tja, wer Alkohol liebt (sonst müßte ja dagegen mobilisiert werden, oder? Ansonsten ist schweigen auch nicht richtig. Doch hier wird deutlich, auf jeden Fall für mich, wieviele Gegner sie haben würde) und Canabis hasst, der kommt auf solchen Aussagen, wie im Zitat steht.
Ferner darf es bei Alkohol bis zu Strohrum gehen, der wieveil % hat (80%?)? Doch bei Canabsi wird davon geredet, dass es schon schlecht sei, wenn überhaupt mehr THC vorhanden ist. Außerdem ist über Auflagen für Cannabis-Clubs möglich für jeden Kunden zu ersehen, wieviel % die jeweilige Sorte hat.
Ob das ein Trick war, damit ein anderer sagen kann, dass es für Cannabis-Clubs ja Auflagen geben können, die einen bestimmten THC-Gehalt nicht überschreiten dürfen? Das ist mir mal so aufgefallen, daher schrieb ich nun, denn wenn nur eine gewissen Menge an THC erlaubt wäre, dann gäbe es ja doch wieder einen Schwarzmarkt für höher THC-haltigen Canabis..
Und Alkohol, darf sogar Strohrumm mit umfassen..
Und von Canabis ist noch niemand gestorben!
Manche Politker sind dafür, dass Canabis für Kranke legalisiert werden soll. Wenn dabei ein Rausch im Spiel ist, dann wird mit anderen Worten gesagt, dass was für die zuträfe ohne Krankheit, wird bei den Kranken geduldet. Wenn das nicht mal ein Hohn ist?! Oder irre ich mich da?