Auf Endlagersuche
Im letzten Sommer hat der Bundestag beschlossen, dass Deutschland bis 2022 aus der Atomenergie aussteigen wird. Was bleibt, ist der radioaktive Müll und die offene Frage, wo er auf Dauer gelagert werden kann. Zurzeit wird hierzulande nur der Salzstock im niedersächsischen Gorleben als mögliches Endlager geprüft. Das entschied 1983 die Regierung Kohl. Nur warum – sollten aus politischen Gründen keine weiteren Standorte erkundet werden? Das versucht seit zwei Jahren ein Untersuchungsausschuss des Bundestages herauszufinden. Wie schwierig das ist, hat uns die Vorsitzende Dr. Maria Flachsbarth (CDU/CSU) im Interview erklärt. Auch in der Schachtanlage Asse lagern derzeit 126.000 Atommüll-Fässer. Doch dass sie dort aus Sicherheitsgründen nicht bleiben können, darüber waren sich in einer Debatte alle Fraktionen einig.



