Ausschuss für Wirtschaft und Technologie // SPD
Martin Dörmann
© martin-doermann.deMartin DörmannMartin Dörmann vertritt den Wahlkreis Köln I. Zur Welt kam er 1962 in Herten in Westfalen, lebt aber seit 1966 in Köln. 2002 zog der Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt erstmals in den Bundestag ein, wo er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie ist. In seiner Freizeit filmt und fotografiert er gerne. Daneben zählen Politik, Fußball und die Stadt Köln zu seinen größten Leidenschaften.
Seit wann engagieren Sie sich politisch?
Bereits als Schüler habe ich mich sehr für politische Fragen interessiert. Mit 16 Jahren bin ich 1979 in die SPD eingetreten. Dort bin ich dann zunächst bei den Jusos und in meinem Ortsverein aktiv gewesen. In den ersten Jahren spielten beispielsweise die Energie- und Friedenspolitik eine große Rolle.
Warum haben Sie sich für die Politik entschieden?
Bevor ich Bundestagsabgeordneter geworden bin, hatte ich mich bereits 23 Jahre ehrenamtlich engagiert, zuletzt neben meinem Beruf als Rechtsanwalt. Ich habe mich schließlich dazu entschieden, für den Bundestag zu kandidieren, weil mich bundespolitische Themen immer am meisten beschäftigt haben und ich als Abgeordneter mehr bewegen kann.
Was sind Ihre Schwerpunkte und Ziele?
In der SPD-Bundestagsfraktion bin ich unter anderem verantwortlich für die Themen Medien, Netzpolitik und Telekommunikation. Ein zentrales Anliegen von mir in diesem Bereich ist es, allen Menschen die Teilhabe an der digitalisierten Welt zu ermöglichen. Dazu gehört ein schneller Internetzugang für alle, ein freies Internet, das nicht zur Entrechtung der Menschen führt, und eine demokratische Medienordnung, die Qualität und Vielfalt sicherstellt.
Wofür lohnt es sich zu kämpfen?
Für viele Dinge, politisch zum Beispiel für den Frieden, für die Freiheit und für soziale Gerechtigkeit. Letztlich: für Menschen.
Was würden Sie als Erstes verändern, wenn Sie könnten?
Beschließen, dass es keine bewaffneten Konflikte mehr gibt und das eingesparte Geld weltweit für die Bekämpfung von Hunger und Not einzusetzen.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit im Bundestag?
Dass ich viel mit interessanten Menschen zusammen komme, spannende Themen bearbeiten kann und manchmal auch etwas bewegen kann.
Was stört Sie an Ihrer Arbeit im Bundestag?
Der enge Terminkalender mit einem hohen Arbeitspensum, bei dem dann viel zu wenig Zeit für private Dinge übrig bleibt.
Was würden Sie Jugendlichen empfehlen, wenn sie politisch aktiv werden möchten?
Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn wieder mehr Menschen längerfristig in politischen Parteien aktiv sind. So wichtig Einzelinitiativen sind: Nur wenn viele Menschen bereit sind, Verantwortung auf Zeit zu übernehmen, wird unsere Demokratie dauerhaft stark bleiben.
Wofür interessieren und engagieren Sie sich außerhalb ihres Abgeordnetenmandats?
Am meisten für meine Familie. In meiner Freizeit interessiere ich mich zudem für Fußball und Fotografie.
Was planen Sie für Ihre Zukunft? Was möchten Sie in zehn Jahren machen?
Zunächst einmal möchte ich meine jetzige Arbeit so gut wie möglich machen. Ich kann mir vieles vorstellen, aber konkrete Pläne für die Zukunft habe ich noch nicht. Zehn Jahre sind doch noch recht weit weg.
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