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Das Abgeordneten-Dasein ist kein Ponyhof

Bundestagsabgeordnete haben eine ganze Menge um die Ohren: In den Sitzungswochen quillt ihr Terminkalender über, in der übrigen Zeit müssen sie bei den Wählern vor Ort sein oder der Presse Rede und Antwort stehen. Der Alltag im Bundestag ist eben keine Spielerei.


Viel zu tun!

Fanpost, Fragen, Kritik, Anmerkungen... Auf dem Schreibtisch eines Abgeordneten - hier von Frank-Walter Steinmeier (SPD) - türmen sich jeden Tag Briefe, die beantwortet werden müssen.
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Fanpost, Fragen, Kritik, Anmerkungen... Auf dem Schreibtisch eines Abgeordneten - hier von Frank-Walter Steinmeier (SPD) - türmen sich jeden Tag Briefe, die beantwortet werden müssen. – © dpa/Tim Brakemeier



Pendeln zwischen Heimat und Bundestag

Die Abgeordneten haben nicht nur einen, sondern gleich zwei Arbeitsplätze: den einen im Bundestag und den anderen in ihrem Wahlkreis in der geliebten Heimat. Statt daheim gemütlich Urlaub zu machen, müssen die Parlamentarier in den sitzungsfreien Wochen den Bürgern Rede und Antwort stehen, diesen über ihre Tätigkeiten im Bundestag berichten und ihre regelmäßigen Sprechstunden einhalten. Dort machen sie sich nämlich ein Bild von den Interessen und Problemen der Menschen vor Ort und lassen dies in ihre Arbeit in Berlin mit einfließen.

Nächste Station: Plenarsitzungen

Besonders während der 22 Sitzungswochen im Bundestag sind die Abgeordneten im Stress, denn da jagt ein Termin den nächsten. Die öffentlichen Plenarsitzungen nehmen dabei einen relativ geringen Teil der Zeit in Anspruch. Allerdings müssen sich die Abgeordneten intensiv darauf vorbereiten. Diese Vorarbeit findet in anderen Gremien wie den Fraktionen, den ständigen Ausschüssen und den Kommissionen statt. Darüber hinaus muss der einzelne Abgeordnete auch noch die ein oder andere Rede verfassen, die er dann im Plenum hält.

Freizeit ist hier fehl am Platz

Und wenn dann noch eine freie Minute übrig ist, wird die nicht mit Kaffeetrinken oder Füße hochlegen verbracht. Denn auch die Büroarbeit wird ihnen nicht ganz abgenommen, da sind zum Beispiel noch Briefe von Wählern zu beantworten. Außerdem müssen sie sich über das aktuelle Tagesgeschehen auf dem Laufenden halten. Weiter geht’s mit Expertengesprächen und Diskussionen mit Kollegen.

Nebenbei finden noch Besprechungen in den Landes- und Arbeitsgruppen statt, bei denen die Parlamentarier natürlich auch anwesend sein müssen. Nicht zu vergessen sind die Medien: Natürlich müssen Abgeordnete auch Interviews für Radio, Fernsehen und Zeitungen geben. Und zu guter Letzt wären da noch die öffentlichen Veranstaltungen, die nicht nur während des Wahlkampfes stattfinden.

Abgeordneter im Bundestag zu sein, heißt also nicht, auf der faulen Haut zu liegen und ab und zu im Plenarsaal einer Rede zu lauschen. Stattdessen haben die Volksvertreter nicht nur einen proppenvollen Terminkalender, sondern tragen obendrein eine immense Verantwortung.


Kommentare

 

Vyolet schrieb am 25.10.2011 20:55

Please teach the rest of these itnerent hooligans how to write and research!

 

Andrea schrieb am 19.08.2012 08:00

schf6n seziert, das me4rchen vom alles erehicrt' die reihe der beispiele liedfe sich beliebig fortsetzen sei mal am arbeitsplatz offen schwul (nicht ffcr jeden und in jedem beruf ein vergnfcgen), oder die weitergabe von daten zur sexuellen orientierung an die usa, oder die such-filter von versicherungen, mit denen sie schwule kunden mf6glichst aus den antre4gen ausfiltern wollen erschreckend die geschichte von baumarktpflanze eine realite4t auch in hocburgen' wie kf6ln und berlin und noch erschreckender, dass keiner der mitfahrer geholfen hat

 

 

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