Azubi im Bundestag

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Du suchst eine Lehrstelle? Der Bundestag bietet jungen Frauen und Männern Ausbildungsplätze, etwa zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, zum Verwaltungsfachangestellten oder auch zum Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst. Hier erfahrt ihr, wie ihr an welche Jobs rankommt.
Je nach Ausbildungsberuf gibt es unterschiedliche Voraussetzungen für eine Bewerbung. © dpa/picture alliance

Zunächst die gute Nachricht: Ein reines Einser-Zeugnis braucht ihr nicht, um einen Ausbildungsplatz im Bundestag zu bekommen. Wer nicht in allen Fächern top ist, kann also getrost weiterlesen. Die Ausbildung beim Parlament steht für interessante Aufgaben nah am Gesetzgeber, flexible Arbeitszeiten, Teamarbeit, gute Bezahlung, Sicherheit und große Entwicklungschancen.

Viele Betriebe, Behörden und Institutionen schreiben zwischen August und Februar ihre Stellen aus – auch der Bundestag. Für eine Ausbildung beim Parlament gibt es ein paar einfache Voraussetzungen.

Voraussetzungen auf einen Blick:

  • ein Schulabschluss zum Ausbildungsbeginn,
  • keine unentschuldigten Fehlzeiten oder Verspätungen auf den Zeugnissen,
  • alle Noten liegen zwischen "sehr gut" und "ausreichend,
  • eventuelle Besonderheiten in den jeweiligen Ausschreibungstexten.

Mit einem guten Abschluss der Ausbildung habt ihr anschließend die Chance, in der Bundestagsverwaltung weiterzuarbeiten.

Tipps für die Bewerbung

Nochmal zu den Noten: Klar schafft es nicht jeder, in der Schule in allen Fächern Glanzleistungen zu bringen. Mit ein bisschen Anstrengung sind ausreichende Noten aber meist zu schaffen. Und genau das erwartet der Bundestag: Ein "mangelhaft" oder "ungenügend" auf dem Zeugnis führt leider zu einer Absage – egal in welchem Schulfach.

Unentschuldigte Fehlzeiten, Verspätungen oder negative Bemerkungen über euer Verhalten wirken sich ebenfalls negativ auf eure Bewerbungen aus und können zu einer Ablehnung führen.

Zumindest im Fach Deutsch solltet ihr für einen Beruf in der Verwaltung allerdings ein "befriedigend" im Zeugnis haben. Hier müsst ihr schließlich sicher mit Texten umgehen, gut schreiben und reden können.

Besondere Voraussetzungen gibt es auch, wenn ihr euch um eine Ausbildung zum Beamtenanwärter bewerben wollt. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Überzeugt mit Leidenschaft!

Sowohl mit einem mittleren Schulabschluss als auch mit der Berufsbildungsreife habt ihr allgemein gute Chancen im Bundestag. Abiturienten sind auch willkommen, allerdings solltet ihr in dem Falle in eurem Anschreiben erklären, warum ihr nicht studieren möchtet.

Jeder von euch hat besondere Leidenschaften, bestimmte Neigungen und Fähigkeiten. Überzeugt die Bundestagsverwaltung mit eurer Bewerbung, dass der Beruf, den ihr erlernen wollt, genau der Richtige für euch ist! Zeigt ihr, wie sich euer Berufswunsch mit euren persönlichen Fähigkeiten und Stärken verknüpfen lässt.

Nicht übertreiben

Begründet auch, warum ihr den Beruf im Bundestag und nicht in einer anderen Behörde oder einem anderen Betrieb lernen möchtet! Bleibt dabei ehrlich und vermeidet Übertreibungen! Wenn ihr bisher in der Schule schlecht wart oder ihr im Bundestag bereits eure zweite Ausbildung machen wollt, dann schreibt, warum. Überzeugt den Bundestag von euch, indem ihr von Standardbewerbungsschreiben abweicht.

Fühlt ihr euch angesprochen? Dann schickt, wenn es so weit ist, eure Bewerbung mit den drei aktuellsten Zeugnissen an:

Deutscher Bundestag
Ausbildungsleitung Verwaltung
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Bewerbt ihr euch online, dann sendet eine einzelne .pdf-Datei an: ausbildung@bundestag.de

Eine Übersicht über die aktuellen Ausbildungsangebote findet ihr auf den Serviceseiten von bundestag.de. Vor kurzem haben wir uns übrigens auch mit der Ausbildungsleiterin für Polizisten beim Deutschen Bundestag unterhalten – auch das gibt es nämlich im hohen Haus. Mehr im Interview.

(DBT/ah)

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