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Ann-Kristin
Informieren und verändern

02.07.2018 |

Nach dem Abitur ist Ann-Kristin auf Reisen gegangen und setzt sich seitdem für eine Menschenrechts-Organisation ein. Ihr ist es wichtig, sich an Politik zu beteiligen. Hier zeigt sie euch ihre Lieblings-Artikel. Möchtet ihr auch Beiträge empfehlen? Dann schreibt an redaktion@mitmischen.de!

Ann-Kristin Hentschel

© privat

Ich heiße Ann-Kristin, bin 19 Jahre alt und studiere Politik, Gesellschaft und Psychologie an der Universität Bonn. Nachdem ich letztes Jahr mein Abitur gemacht habe, bin ich auf Reisen gegangen und zugleich bei der Menschenrechts-Organisation Amnesty International aktiv. Dabei ist mir bewusst geworden, wie glücklich ich mich schätzen kann, in einer Demokratie geboren und aufgewachsen zu sein.

Doch nicht nur das: Vor allem habe ich erkannt, dass Politik viel mehr bedeutet, als ab und an Nachrichten zu gucken und alle paar Jahre wählen zu gehen. Politik ist nichts Abstraktes, wir können an ihr mitwirken und Veränderung bewirken. Dafür muss man aber natürlich informiert sein. Und zwar nicht nur oberflächlich. Denn nur wer gut informiert ist, kann leere Parolen und Unwahrheiten erkennen.

Meine Tipps:

Demokratie: Chancen und Herausforderungen

Wir dürfen wählen. Wir dürfen sogar geheim wählen. Wir dürfen wählen, wen und was auch immer wir für richtig halten. Was für uns ganz normal ist, ist für andere allerdings alles andere als selbstverständlich. Doch wie funktioniert das eigentlich mit der Demokratie? Und führen die aktuellen politischen Herausforderungen in eine Krise der Demokratie oder zeigen sie nur ihre Stärke? Der Artikel "Was ist Demokratie?" gibt Antworten und greift topaktuelle Themen auf.

Interessant finde ich dazu außerdem die Aussage von Matthias Micus (Göttinger Institut für Demokratieforschung), dass es der Demokratie in Deutschland vor allem an unterscheidbaren Parteien fehle. Im Interview "Parteien müssen sich unterscheiden" geht er außerdem darauf ein, dass Populismus gar nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein muss. Er sagt, dass Populismus auch dazu führen könne, dass Themen, die sonst von der Politik immer ignoriert worden wären, öffentlich diskutiert würden.

Willkommen im Parlament

Ziemlich sympathisch und einfach nur menschlich finde ich die Fotostory "Infopaket für die Neuen". Sie zeigt, wie die frisch gebackenen Abgeordneten mit Hilfe des Startpakets des Bundestags gut durch die ersten Tage und Wochen in ihrem neuen Amt kommen sollen. Wer weiß: Während ich mit dem Uni-Plan in der Hand umherirre und verzweifelt den Hörsaal suche, läuft vielleicht auch ein Parlamentarier mit dem Parlamentsviertel-Plan auf der Suche nach dem Ausschusssaal orientierungslos durch Berlin.

Rechtsextremismus in Zahlen

Gewalt gegen Flüchtlinge gibt es. Schlimm genug. Doch ganz besonders alarmierend finde ich die Zahlen, die in dem kurzen Bericht "71 Verletzte in 3 Monaten" genannt werden. Die Bundesregierung antwortet hier auf eine kleine Anfrage der Linken. Die Antworten haben mich erschrocken und gleichzeitig ermutigt, mich weiter politisch zu engagieren, um mich der Gewalt gegen Flüchtlinge entgegenzustellen.

Kohleausstieg: Ende Gelände!

Auch der Klimawandel treibt mich um. Grüne und Linke fordern den Ausstieg aus der Kohleförderung, damit weniger schädliche Treibhausgase ausgestoßen werden. Worum genau es in dem Antrag geht, den die Grünen gestellt haben, kann man in dem Artikel "Raus aus der Kohle" nachlesen. Kein alter Hut, das zeigte die Regierungserklärung aus dem Umwelt-Ressort "Klimaziele und Insekten retten".

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