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Stipendium
Rausgeputzt zum Dreißigsten

24.06.2016 |

Tanz, Theater, Tafelfreuden: Das Internationale Parlaments-Stipendium feierte seinen 30. Geburtstag mit Gästen aus drei Jahrzehnten, Showeinlagen und dem Bundestagspräsidenten. Schaut euch Bilder an!

Tanz und Torte

Junge Menschen halten Schilder in die Kamera.

Stipendiaten des Jahres 2016 zeigten zum 30. Jubiläum mit Schildern, seit wann ihre Heimatländer am Programm des Bundestages teilnehmen. – © Anna Rakhmanko

Jemand jongliert auf einer Bühne.

Alles am Laufen halten: Die Praktika im Bundestag verlangen den Stipendiaten viel Organisationstalent ab. Das zeigt die Jonglage-Darbietung – © Anna Rakhmanko

Mehrere Menchen Tanzen auf der Bühne.

Auch in diesem Jahr tanzen die Stipendiaten auf der Bühne im Paul-Löbe-Haus des Bundestages. – © Anna Rakhmanko

Mehrere Menschen scheniden eine Torte an.

Das erste Tortenstück geht an die Moderatoren des Abends. – © Anna Rakhmanko

Ein junger Mann mit Fliege schaut in die Kamera.

Ermal aus Albanien: "Das Programm bereichert mein Leben. Selten gibt es so viele Kulturen an einem Ort." – © Anna Rakhmanko

Eine junge Frau lächelt in die Kamera.

Zeino-Mahmalat aus Marokko an ihrem Ländertisch: "Bei diesem Stipendium erlebt man Kulturen, von denen man vorher noch nichtmal gehört hat. Ich kann das Programm nur jedem empfehlen!" – © Anna Rakhmanko

Party im Paul-Löbe-Haus des Bundestages: Einmal im Jahr geht es hier besonders bunt zu. Dann kommen aktuelle und ehemalige Teilnehmer des Internationalen Parlamentsstipendiums zusammen. Sie tanzen, diskutieren und präsentieren sich und ihre Länder mit Theaterstücken und Leckereien.

41 Nationen

In diesem Jahr gab es einen ganz besonderen Anlass: Das Internationale Parlamentsstipendium (IPS) feiert sein 30-jähriges Bestehen. Seit drei Jahrzehnten haben jährlich bis zu 120 Stipendiaten aus aller Welt die Möglichkeit, die Arbeit des deutschen Parlaments fünf Monate lang zu begleiten. Der Bundestag vergibt Plätze an junge Hochschulabsolventen aus 41 Nationen in Mittel-, Südost- und Osteuropa, im arabischen Raum sowie Frankreich, Israel und den USA.

Deswegen war die Party am 23. Juni noch etwas größer: Neben den aktuellen Stipendiaten gaben sich zahlreiche Ehemalige die Ehre, ebenso wie Vertreter der Botschaften, der Berliner Universitäten und der politischen Stiftungen.

Die Weltverbesserer

"Würde die Welt nur aus IPS-Stipendiatinnen und Stipendiaten bestehen, hätten wir die Weltprobleme nicht, die wir heute haben", begrüßte Bundestagspräsident und Schirmherr Prof. Dr. Norbert Lammert (CDU/CSU) die Anwesenden. Ein Ziel des IPS ist es nämlich, die Beziehungen Deutschlands zu den Teilnehmerländern zu festigen und zu fördern. Der Bundestag möchte mit dem Programm zudem demokratische Werte wie Toleranz in andere Länder tragen und für die parlamentarische Demokratie werben. Das IPS ist auch ein Bekenntnis zur kulturellen Vielfalt und will das friedliche Zusammenleben in der Welt fördern.

Mehrere Bälle in der Luft

Die IPS-Teilnehmer lernen während ihrer Zeit in Berlin das deutsche parlamentarische System und die politischen Entscheidungsprozesse im Bundestag kennen. Dabei sind sie einem Abgeordneten zugeteilt und unterstützen dessen Arbeit. Das verdeutlichte auch eine Jonglage-Einlage, die die Teilnehmer vorbereitet hatten: Um im Praktikum klarzukommen, müssen sie mehrere Dinge gleichzeitig bewältigen.

An speziell geschmückten und gedeckten Tischen präsentierten die IPS-ler sich und ihre Heimatländer auf farbenfrohe und leckere Art und Weise. Ein weiteres Highlight des Abends: Die mächtige Geburtstagstorte. Das erste Stück ging an die Moderatoren des Abends: Emese Böröcz aus Ungarn und Edouard Ohleyer aus Frankreich – ebenfalls Teilnehmer des Programms.

Karriereschub per IPS

Vielen der mittlerweile schon rund 2.200 Absolventen ist es gelungen, danach in ihren Heimatländern in verantwortungsvolle Jobs zu übernehmen. Durch ein enges Netzwerk von IPS-Alumni (also Ehemaligen), das weit über die Grenzen Europas hinausreicht, bleiben die einstigen Stipendiaten auch nach dem Programm Deutschland weiterhin verbunden. Deshalb nutzten vielen den Abend nach der Bühnenshow auch, um Kontakte zu knüpfen und für Diskussionen.

(DBT/ah/af)

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