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Auf Umwegen unter die Kuppel

Eberhard Gienger beim Turnen am Reck

Sportlich, sportlich: Eberhard Gienger (CDU/CSU) mag luftige Höhen. – © dpa/Sven Simon

Eberhard Gienger (CDU/CSU) war von 1971 bis 1981 insgesamt 36 mal deutscher Meister im Turnen. Seine Stärke war das Reck. 1973, 1975 und 1981 wurde er daran Europameister, 1974 Weltmeister und 1976 erhielt er Bronze bei den Olympischen Spielen. 1974 und 1978 wurde er zum Sportler des Jahres ausgezeichnet. Der nach ihm benannte Gienger Salto, ein Salto rückwärts, gebückt, mit halber Schraube, war eigentlich nicht beabsichtigt. Der Salto entstand, weil er den Flugteil des Bulgaren Deltschew nachturnen wollte, ihn aber falsch einstudierte. Daraus wurde dann der Gienger-Salto. Seit 2002 ist Gienger Bundestagsabgeordneter.

Claudia Roth mit der Rock-Band “Ton Steine Scherben“

1983: Claudia Roth mit der Rockband Ton Steine Scherben (v.l.n.r.): Martin Paul, Claudia Roth, Funky K. Götzner, Rio Reiser, Misha Schöneberg, Dirk Schlömer, R. P. S. Lanrue, Britta Neander. – © Franklin Hollander

Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) arbeitete als Dramaturgin an den Städtischen Bühnen Dortmund und beim “Hoffmans Comic Teater“. Außerdem war sie Managerin der einflussreichen Rock-Band “Ton Steine Scherben“, die vor allem sozialkritische Texte verarbeitete. Frontmann war Rio Reiser.

Katrin Kunert auf einem Pferd

Katrin Kunert (Die Linke) hoch zu Roß. Zwar ist sie in der Rinderzucht ausgebildet, aber in ihrem Betrieb hatte sie auch mit Ferkeln, Zucht- und Mastschweinen, Kälbern, Milchkühen, Mastbullen, Zuchtbullen und eben Pferden zu tun. – © Katrin Kunert

Katrin Kunert (Die Linke) wurde zur Rinderzüchterin ausgebildet und studierte danach an der Agraringenieurschule in Stadtroda. Mit ihrem Abschluss ist sie Diplom-Ingenieurin für Tierproduktion. Von 1986 bis 1990 leitete sie das Jugendreisebüro „Jugendtourist“. Danach schulte sie zur Floristin um und blieb bis 1997 in diesem Beruf. Seit 2005 ist sie Mitglied des Bundestages.

Agnes Krumwiede am Klavier

Agnes Krumwiede (Bündnis 90/Die Grünen) musikalisch in Aktion. – © Reinhard Dorn

Agnes Krumwiede (Bündnis 90/Die Grünen) hatte ihre ersten Klavierstunden im Alter von sechs Jahren. Mit 17 lernte sie zusätzlich die Orgel. 2005 schloss sie ihr Klavierstudium mit dem “Konzertexamen“ ab. Nebenbei arbeitete sie als freischaffende Autorin für Rundfunk und Zeitung und bekam 2005 einen Gastvertrag am Stadttheater Ingolstadt als Pianistin und Schauspielerin in der Produktion "Happy Birthday, Mozart!". 2008 gründete Krumwiede eine Klavierschule in Ingolstadt, die sie allerdings mit Aufnahme ihres Bundestagsmandats 2009 wieder schloss. 2010 erhielt sie die Auszeichnung zur “Klavierspielerin des Jahres“ vom Bundesverband Klaviere e. V.

Sabine Zimmermann mit Ziegelsteinen in der Hand

Sabine Zimmermann (Die Linke) behauptete sich in einer Männerdomäne. – © Sabine Zimmermann

Sabine Zimmermann (Die Linke) wollte unbedingt Journalismus studieren. In der ehemaligen DDR wurde ihr das aber nicht gestattet, da sie zu viele Verwandte im Westen hatte. Daher wurde sie in ein Studium zur Baustofftechnologin „umgelenkt“. Als sie nach der Wende in den Westen ging, fand sie in dieser Männerdomäne keine Anstellung. Für Zimmermann war das der Anstoß, sich beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für die Chancengleichheit von Frauen zu engagieren. Seit 2005 ist sie Mitglied des Bundestages.

Lena Strothmann mit einer Nähmaschine

Lena Strothmann (CDU/CSU) mag Handgefertigtes. – © Lena Strothmann

Lena Strothmann (CDU/CSU) studierte Modedesign und legte ihre Meisterprüfung an der Deutschen Meisterschule für Mode in München ab. Seit 1983 ist sie selbständig und Geschäftsführerin des Modegeschäfts “Couturiers Kleegräfe & Strothmann“. Seit 2003 ist Strothmann Mitglied im Bundestag.

Reinhard Grindel vorm ZDF-Landesstudio in Bonn

Reinhard Grindel (CDU/CSU) – © dpa / Nestor Bachmann

Reinhard Grindel (CDU/CSU) arbeitete von 1987 bis 1988 als freier Journalist in Hamburg und Kiel. In den folgenden vier Jahren war er als Redakteur bei Radio Schleswig-Holstein und SAT.1 tätig, bis er 1992 als Fernsehredakteur zum ZDF in Bonn wechselte. 1997 übernahm Grindel dann die ZDF-Studioleitung in Berlin, bevor er - ebenfalls als Studioleiter - nach Brüssel ging. Seit 2002 ist Reinhard Grindel Bundestagsabgeordneter.

Kommentare

 

mw schrieb am 14.10.2013 09:21

hallo

 

 

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