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Lexikon



Bundestagswahl

In einem Wahlraum geben mehrere Menschen ihren Wahlzettel ab

Die Bundestagswahlen sind die wichtigsten Wahlen der Bundesrepublik. Dementsprechend sind auch die Wahlräume gut besucht. – © dpa/Jochen Lübke

Allgemein. Unmittelbar. Frei. Gleich. Geheim. So werden in Deutschland die Abgeordneten als Vertreter des Volkes in den Bundestag gewählt. Das regelt § 38 des Grundgesetzes – der übrigens auch vorsieht, dass nur wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat. Als Abgeordneter wählbar ist, "wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt" – inzwischen reichen in Deutschland also 18 Jahre für beides.

Wer wählt den Bundestag?

Wer in dieses Parlament gewählt wurde, vertritt für eine Legislaturperiode – im Regelfall für vier Jahre - die Interessen des ganzen Volkes. Diesem Grundsatz, der auch in Art. 38 des Grundgesetzes festgeschrieben ist, sind alle Abgeordneten verpflichtet: Abgeordnete "sind Vertreter des ganzes Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen."

Mehr zum Thema gibt es auch in der Wissensrubrik zur Bundestagswahl.

Wie funktioniert die Bundestagswahl?

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