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Lexikon



Diäten

Grafik mit einem Mann im Anzug, im Hintergrund sieht man ein Auto, Geld, Handy und PC

Neben den Diäten erhalten die Abgeordneten eine Kostenpauschale und eine Amtsausstattung. – © Juliane Dorn

Bei Diäten denkt man sofort ans Abnehmen, doch damit haben die Diäten der Bundestagsabgeordneten nichts zu tun. Die Abgeordnetendiäten, deren Name irgendwo beim Lateinischen "dies" (Tag) und dem französischen Wort "diète" (tagende Versammlung) entspringt und ursprünglich einen "Tagessatz" meinte, sind sozusagen das Einkommen für die Arbeit im Bundestag:

Dadurch, dass ein Abgeordneter des Bundestages im Laufe seiner Amtszeit oft keine anderen beruflichen Tätigkeiten ausüben kann, verdient er während dieser Zeit auch kein oder jedenfalls weniger Geld aus seinem normalen Beruf. Damit er trotzdem nicht leer ausgeht, erhält er eine finanzielle Entschädigung als Ausgleich für die Verdienstausfälle. Das sind die sogenannten Diäten.

Und wieviel gibt es jetzt?

Das Grundgesetz gibt den Abgeordneten in Artikel 48 Absatz 3 einen "Anspruch auf angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung". Die genaue Höhe der Diäten ist in §11 des Abgeordnetengesetzes geregelt undbeträgt seit dem 1. Juli 2018 monatlich 9.780,28 Euro. Das ist etwa so viel wie das Maximalgehalt eines Fluglotsen und nicht ganz so viel wie das Einkommen eines Vorsitzenden Richters beim Bundesgerichtshof. Unternehmensberater oder Börsenanalysten zum Beispiel verdienen mitunter deutlich mehr.

Ist das zu viel, zu wenig oder genau richtig? Stimmt ab und sagt eure Meinung, wir haben hier beim Thema Abgeordnetenentschädigung noch mehr Infos zusammengestellt.

Noch nicht genug gelernt? Weitere Infos findet ihr hier.