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Bundeskabinett

Das Bundeskabinett ist die Bundesregierung. Zu ihr gehören 16 Personen: die Bundeskanzlerin, die 14 Minister und Ministerinnen und der Chef des Bundeskanzleramts, der besondere Aufgaben hat. Wenn alle Mitglieder gemeint sind, spricht man auch vom „Bundeskabinett“.

Die Ministerinnen und Minister sind jeweils für spezielle Bereiche der Politik zuständig und arbeiten in ihren Ministerien. So gibt es zum Beispiel ein Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, eines für Arbeit und Soziales, eines für Ernährung und Landwirtschaft oder auch eines für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Mitglieder der Bundesregierung sind häufig bei den Sitzungen des Bundestages dabei. Die meisten von ihnen sind auch gewählte Abgeordnete.

Die Bundeskanzlerin bestimmt die Richtung der deutschen Politik. Sie wählt auch die Ministerinnen und Minister aus. Diese können in ihren Bereichen selbst entscheiden. Die Kanzlerin redet ihnen nicht direkt hinein. Allerdings müssen die Minister darauf achten, dass ihre Entscheidungen zur politischen Richtung der Kanzlerin passen.  

In den Kabinettssitzungen wird gemeinsam beraten und beschlossen – und zwar das Vorgehen der Bundesregierung, beispielsweise Gesetzentwürfe und Initiativen.

Was genau in diesen Sitzungen besprochen wird, wird den Abgeordneten des Bundestages aber nicht vorenthalten. Sie können Fragen an die Regierung stellen und erhalten dann Auskunft.

Falls ihr schon mal den Begriff Schattenkabinett gehört haben solltet: Das ist nicht etwa das Bundeskabinett bei Licht-Aus. Es ist die Mannschaft an Schattenministern, die kandidierende Parteien im Wahlkampf als mögliches Regierungskabinett ins Rennen schicken.

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