USA-Stipendiatin

Dilara, 23, New York

07.08.2019 – Nach der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement geht es für Dilara in die USA. Dort wird sie ein Praktikum im kaufmännischen Bereich machen. Das Flugticket hat sie schon in der Tasche.

August 2019: Vorfreude auf neue Erfahrungen

Hallo zusammen, 

mein Name ist Dilara Akpinar und bin 23 Jahre alt. Gar nicht weit weg von der Landeshauptstadt Baden-Württemberg wohne ich gemeinsam mit meiner Familie in Leonberg. Erst vor kurzem habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen. 

In meiner Freizeit bin ich ehrenamtlich aktiv und engagiere mich im Rahmen der Politik-, Jugend- und Flüchtlingsarbeit. Neben meiner Ausbildung habe ich Kurse geleitet und an der Volkshochschule Deutschkurse für Anfänger gegeben. Auch schreibe ich gern oder zeichne und spiele Gitarre. 

Mit dem Bundestag in die USA 

Den Traum, ins Ausland zu gehen, hatte ich nach Beginn meiner Ausbildung aufgegeben. Da öffnete sich eine Tür und erlaubte mit weiter zu träumen. 

Durch meine Deutsch- und Gemeinschaftskundelehrerin erfuhren wir als Klasse, dass der Deutsche Bundestag an Schülerinnen und Schüler und junge Berufstätigen ein Stipendium vergibt. Das deutsch-amerikanische Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) bietet somit jungen Berufstätigen und Schülerinnen und Schülern die einmalige Chance, ein halbes Jahr auf einem College oder einer Universität zu verbringen und ein weiteres halbes Jahr im Rahmen eines Praktikums Arbeitserfahrungen zu sammeln.

So bewarb ich mich und aus dem Traum wurde Wirklichkeit.

Auf zu neuen Horizonten

Das stand auf der Abschiedskarte meiner Kolleginnen und Kollegen. 

Was mich genau erwartet, weiß ich nicht. Es wird höchstwahrscheinlich seine Höhen und Tiefen geben, wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Man lernt nur durch die eigenen Erfahrungen, die das Leben mit sich bringt. Ich habe noch keine Information erhalten, wohin meine Reise genau hingeht und ich platziert werde. Das einzige, was ich weiß ist, dass in knappen zwei bis drei Wochen mein Flug von Frankfurt aus losgeht und ich mit weiteren 74 Stipendiaten in New York landen werde. 

Ich bin mir sicher, dass ich reichlich an Erinnerungen sammeln und mit Erfahrungen zurückkehren werde. Mir ist es wichtig, einen guten Eindruck zu hinterlassen, die Kultur kennenzulernen und sich beruflich sowie sprachlich weiterzuentwickeln.

Doch jetzt heißt es erst einmal „abwarten und Tee trinken“ bevor es „auf zu neuen Horizonten“ geht. 

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