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Lexikon



Direkte Demokratie

Hinweisschild zum Volksentscheid

© dpa/Maurizio Gambarini

Oft haben wir nur indirekt Einfluss auf die Politik. Wir wählen ganz demokratisch unsere Volksvertreter, die dann in unserem Sinne Entscheidungen treffen. Eben als unsere Vertreter, das ist unser System der repräsentativen Demokratie.

Der Unterschied zur direkten Demokratie (auch plebiszitäre Demokratie genannt) ist, dass wir bei letztgenannter einzelne politische Fragen konkret selbst entscheiden. Mit Elementen der direkten Demokratie trifft das Volk unmittelbar politische Entscheidungen, zum Beispiel durch Volksbegehren, Volksentscheide oder Bürgerentscheide.

Volksentscheide in Bundesländern und Gemeinden

In verschiedenen deutschen Bundesländern und Gemeinden sind direktdemokratische Elemente wie Volksbefragungen, Bürgerentscheide und auch Volksbegehren vorgesehen. Auf Bundesebene haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes Deutschland aber als repräsentative Demokratie ausgestaltet. Hier treffen die Bürgerinnen und Bürger die konkreten Entscheidungen also nicht direkt selbst, sondern wählen Menschen, die für einen bestimmten Zeitraum ihre Interessen vertreten – nämlich den Deutschen Bundestag.

Pro und contra direkte Demokratie

Wie stehen die Fraktionen zu direkter Demokratie? Das haben wir im Frühjahr 2018 sechs Abgeordnete gefragt. Könnt ihr hier nachlesen.