Tag der Deutschen Einheit 2026
Der Deutsche Bundestag präsentiert sich in Bremen
30. September 2026
Beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit kann man auch den Deutschen Bundestag vom 2. bis 4. Oktober 2026 in Bremen näher kennenlernen.
Vom 2. bis 4. Oktober feiert das kleinste Bundesland die Deutsche Einheit. © picture alliance / photowerkstatt | Mike Schmidt
Jedes Jahr erinnert Deutschland am 3. Oktober an die Wiedervereinigung. Im Jahr 1990 trat an diesem Tag der Einigungsvertrag in Kraft, mit dem die frühere DDR der Bundesrepublik Deutschland beitrat. Dadurch war die Teilung Deutschlands beendet und die deutsche Einheit vollzogen.
Seither findet an diesem Datum die offizielle Einheitsfeier statt, meist in dem Bundesland, das den Vorsitz im Bundesrat innehat. 2026 ist das Bremen.
Der Bundestag in Bremen
In einem nachgebauten Plenarsaal lässt sich hautnah erleben, wie das Parlament arbeitet. Am Samstag, 3. Oktober, laden unter anderem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, ihr Stellvertreter Bodo Ramelow, der Polizeibeauftragte des Bundes beim Deutschen Bundestag, Uli Grötsch, und die SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag, Evelyn Zupke, zu Gesprächen ein.
Am 3. Oktober wird außerdem die Initiative „Deutschland singt und klingt“ alle Besucher zum gemeinsamen Singen einladen.
Im Kommunikationsforum auf dem Gelände kann man außerdem mit Abgeordneten aller Fraktionen ins Gespräch kommen, das eigene Wissen in einem Quiz rund um den Bundestag auf die Probe stellen und ein Erinnerungsfoto von sich machen. Außerdem informieren die Personalreferate der Bundestagsverwaltung über Jobs, Ausbildung, Studium und Praktika beim Deutschen Bundestag.
Das Bürgerfest beginnt am 2. Oktober um 16 Uhr und endet um 24 Uhr. Am 3. Oktober geht es dann bereits um 10 Uhr los. Am Sonntag startet das Fest ebenfalls morgens um 10 Uhr und die letzten Veranstaltungen enden gegen 22 Uhr.
Rollenspiel im Mini-Plenarsaal
Vor der Kulisse des nachgebauten Bundestags in Miniaturformat wird in einem Planspiel der Weg der Gesetzgebung simuliert. Alle Teilnehmenden übernehmen die Rolle fiktiver Abgeordneter und beteiligen sich aus der Sicht ihrer Fraktion an der 45-minütigen Plenardebatte. Eine „Präsidentin“ oder ein „Präsident“ wird die Plenardebatte leiten und dafür sorgen, dass alle parlamentarischen Spielregeln eingehalten werden.