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PPP-Stipendiaten in den USA

Hannah, 16, von Duisburg nach Shaker Heights

Hannah lebt für ein Jahr in Shaker Heights, Ohio, und hat das große Glück, dass es an ihrer High School eine Field-Hockey-Mannschaft gibt. Wie aufregend und gleichzeitig einnehmend das ist, ihrem Hobby so viel Zeit einzuräumen, erzählt sie in ihrem Blog.

Eine junge Frau sitzt auf einem ausgeblichenen Baumstamm.

Hannah lebt für ein Jahr in Ohio. © privat

Hey!

Mein Name ist Hannah, ich komme aus Duisburg und bin Teilnehmerin des PPP-Programms Jahrgang 2025/26. Seit Anfang August bin ich in den USA und lebe in Shaker Heights, Ohio. Dort besuche ich die Shaker Heights High School als Senior und spiele Varsity Field Hockey.

Erster Blogpost

In meinen ersten Blogbeitrag möchte ich euch über meinen Field-Hockey-Alltag in den USA berichten. Dass es an meiner High School eine Field-Hockey-Mannschaft gibt – und dazu noch eine so gute – war totaler Zufall und ein großes Glück für mich. Natürlich habe ich mir vorher viele Gedanken gemacht, ob ich gut genug sein werde und habe vorher nochmal viel trainiert. Das war viel Arbeit, aber ich wurde direkt in die Mannschaft aufgenommen und habe es nach dem ersten Spiel in die Startaufstellung geschafft, worüber ich sehr glücklich bin. Ich spiele schon seit 13 Jahren Field-Hockey, aber schon ganz am Anfang habe ich gemerkt: Field Hockey ist hier etwas völlig anderes als in Deutschland.

Eine Mannschaft, bestehend aus jungen Frauen und Mädchen, posiert vor einem Spielfeld für ein Gruppenbild.

Hannah (mit der Trikotnummer 32) ist sehr froh, dass sie es direkt in die Field-Hockey-Mannschaft ihrer High School geschafft hat. © privat

Amerikanisches vs. deutsches Field Hockey

Der größte Unterschied ist tatsächlich der Untergrund: Hier wird auf Kunstrasen gespielt, was das Spiel deutlich schneller macht. Auch einige Regeln, Begriffe und einfache Spielstrategien sind anders. Am Anfang war das ehrlich gesagt ziemlich verwirrend. Ich habe oft nachgefragt, wenn ich etwas nicht verstanden habe, aber das war überhaupt kein Problem. Das Trainerteam war sehr verständnisvoll und nett. Insgesamt ist die Spielweise hier einfach anders. Durch das viele Training habe ich mich aber relativ schnell daran gewöhnt.

Und wenn ich viel sage, meine ich wirklich viel!

Training, Disziplin und wenig Schlaf

Ich habe direkt nach meiner Ankunft mit dem Training angefangen, obwohl eigentlich noch zwei Wochen Sommerferien waren. Die erste Woche war noch an einer anderen Schule Training, weil unser Turf neu gemacht wurde, deshalb begann das Training erst um 9 Uhr und ging drei Stunden. Danach sind alle ins Gym unserer Schule gefahren und hatten noch eine Stunde Zirkel-Krafttraining. Es ist sehr diszipliniert, man darf nicht später als 15 Minuten vor Trainingsbeginn da sein und stellt sich schon zum Warmmachen auf, um genau um Punkt anzufangen. Das war wirklich neu für mich. In der zweiten Woche begann dann das 6 bis 9 Uhr Training an unserer Schule. Das war wirklich extrem früh und obwohl man schöne Sonnenaufgänge auf dem Feld hatte, war es anfangs wirklich schwer den Ball zu sehen. Field Hockey wird hier extrem ernst genommen, alles ist sehr diszipliniert, strukturiert und leistungsorientiert. Viele Juniors im Team sind auch bereits durch Hockey an Division-1-Colleges verpflichtet, was das Niveau nochmal deutlich anhebt.

Vier junge Frauen in Trikots einer Mannschaft posieren für ein Foto.

Hannah und ihre Team-Kolleginnen verbringen sehr viel Zeit beim Training und bei Spielen. © privat

Trotzdem macht es unglaublich Spaß. Das Team ist stark, motiviert und wir gehören aktuell zu den Top 5 High School Teams Ohios und den Top 20 der USA, zwischendurch waren wir sogar kurz Erster!

Was allerdings schwieriger ist als gedacht: die Kombination aus Schule und Sport. Die Schule ist für mich deutlich anspruchsvoller als erwartet, und zusammen mit dem Training bleibt oft kaum Zeit zum Schlafen. Das ist anstrengend, aber gleichzeitig lerne ich gerade sehr viel über mich selbst.

Sehr viel Spaß machen auch die „Gameday-Themes“. Das bedeutet, dass wir alle ein Thema haben und uns an dem Tag dementsprechend anziehen. Da wir allerdings sehr viele Spiele haben, ist es meistens etwas simples, wie unsere Team-Jogginghose mit Top, oder eine bestimmte Farbe, aber bei besonders wichtigen Spielen haben wir dann auch Themen wie Neon, oder was ich am besten fand: Adam Sandler.

Respekt-Regeln und ein unerwartetes 11. Tor

Eine Sache, die mich am Anfang total überrascht hat: Es gibt von unseren Coaches eine Respekt-Regel, dass man nicht höher als 10:0 spielen darf. Ab diesem Punkt soll man nur noch so tun, als würde man aufs Tor schießen. Ich kannte diese Regel nicht und war deshalb extrem verwirrt, als plötzlich niemand mehr richtig jubelte und alles knapp am Tor oder manchmal auch sehr weit am Tor vorbei ging. Einmal hat dann jemand aus Versehen doch noch das 11. Tor geschossen, das war echt nicht so gut, alle hatten Angst vor der Reaktion der Coaches. Aber am Ende wurde es doch mit Humor genommen.

Der Höhepunkt: Das Spiel gegen Thomas Worthington

Der sportliche Höhepunkt bisher war ganz klar das Spiel gegen die Mannschaft von der Thomas Worthington High School aus Columbus. Das ist der größte Rivale unserer Schule. In den letzten zwei Jahren hatte Shaker Heights im State-Championship-Finale immer gegen diese Mannschaft verloren.

Die gegnerische Trainerin war sogar schon vorher bei einem unserer Spiele und hat mitten im Wald mit ihrem Campingstuhl gesessen und sich Notizen zu unserer Strategie gemacht. Das Training vor diesem Spiel war deshalb noch ernster als sonst, für viele im Team war es extrem persönlich. Für mich eigentlich nicht, aber ich habe mich total mitreißen lassen.

Zum Glück war es ein Heimspiel, „under the lights“, mit Flutlicht im Stadion. In der Schule war die Rivalität bekannt, deshalb kamen sehr viele Zuschauer, es gab richtig gute Stimmung. Das Motto war Blackout, alles war schwarz, laut und voller Energie. Der Vibe war einfach krass.

Sportlich war das Spiel zunächst sehr ausgeglichen, mit etwas mehr Chancen auf unserer Seite. Es blieb lange 0:0, aber man hat richtig gemerkt, wie gut wir als Team gespielt haben und wie viele starke Einzelspielerinnen wir haben. Die Intensität auf dem Platz und die Stimmung im Stadion waren extrem hoch.

Eine Gruppe von jungen Frauen in Mannschaftstrikots posiert für ein Gruppenbild.

Zusammen trainieren, auf dem Spielfeld alles geben und sich nach dem Sieg gemeinsam freuen. Auch wenn es oft anstrengend ist, ist Hannah (zweite von rechts) sehr froh, Teil des Field-Hockey-Teams zu sein. © privat

Am Ende haben wir 2:1 gegen die amtierenden Ohio-State-Champions gewonnen und das auch absolut verdient.

Für mich war dieser Abend etwas ganz Besonderes, weil ich beide Tore geschossen habe. Das erste entstand durch ein schönes Zusammenspiel über die rechte Seite. Beim zweiten lief es auch über rechts, aber ich habe selbst nicht wirklich mitbekomme, wie ich den Ball rein gemacht habe, es war pure Intuition, aber es war cool.

Gegen Ende hat die gegnerische Mannschaft noch ein Tor geschossen, aber wir haben das Spiel dominiert. Die Freude und der Stolz waren riesig – außer natürlich bei der gegnerischen Trainerin und Mannschaft.

Nach dem Spiel wurde ich noch zum Homecoming Ball eingeladen, was sehr aufregend war.

Ein Mädchen und eine Junge stehen vor einem leeren Spielfeld und halten ein selbst gebasteltes Plakat .

An dem Tag hat Hannah nicht nur die beiden Tore für ihre Mannschaft geschossen, sondern auch eine Einladung zum Homecoming Ball bekommen. © privat

Dieser Abend hat mir extrem dabei geholfen, besser im Team und in der Schule anzukommen und mir auch etwas Selbstbewusstsein gegeben. Ab diesem Moment war ich wirklich Teil des Teams.

Undefeated – und doch eine gebrochene Nase

Kurz darauf hatten wir noch Freundschaftsspiele gegen die besten Teams aus Michigan. Die waren alles andere als leicht, aber auch diese Spiele haben wir gewonnen. Wir sind aktuell „undefeated“, also ungeschlagen, und auf einem richtig guten Weg.

Obwohl ich am Anfang alles viel zu intensiv und fast zu viel fand, finde ich es inzwischen einfach nur noch richtig gut. Es macht unglaublich viel Spaß. Auch cool ist, dass wenn man ein Senior Athlete ist, rund ums Stadion Poster von einem aufgehangen werden.

An einem Zaun hängen Poster, die Schülerinnen und Schüler als Teil einer bestimmten Sportart zeigen.

Ein Poster wie für einen richtigen Field-Hockey-Star. © privat

Zwischen dem wichtigsten Spiel Mitte September und der Senior Celebration Anfang Oktober wurde mir beim Spielen die Nase gebrochen, was mir in Deutschland schon einmal passiert ist. Das Ganze ist sehr schmerzhaft, teuer und ehrlich gesagt einfach nur nervig. Aber glücklicherweise ist man durch die Organisation versichert. Nach einigem Zureden meiner Gastmutter hat die Ärztin erlaubt, dass ich weiterspielen darf. Ich muss aber jetzt bei jeder Art von Kontaktsport eine Maske tragen, um weitere Verschiebungen zu vermeiden, bis ich wieder in Deutschland bin und operiert werden kann. Die Maske schränkt leider die Sicht und das Spielgefühl ein und sieht ziemlich dumm aus, aber trotzdem nochmal Glück gehabt.

Eine junge Frau spielt Field-Hockey und trägt dabei einen Nasenschutz.

Da sich Hannah beim Field-Hockey (erneut) die Nase gebrochen hat, darf sie jetzt nur noch mit einer Maske spielen. © privat

Fazit

Field Hockey hier ist extrem diszipliniert, intensiv und leistungsorientiert. Es fordert mich körperlich, mental und organisatorisch jeden Tag. Aber genau das macht diese Erfahrung für mich so besonders.

Ich bin sehr dankbar für das Team, die tollen Coaches, die Unterstützung und alles, was ich hier gerade lernen darf, und ich bin für alles und jedem dankbar, der mir diese unglaubliche Erfahrung ermöglicht hat!


Zweiter Blogpost

Zurück in die Halle

Mein Auslandsjahr in Shaker Heights, Ohio, bringt immer wieder neue Erfahrungen mit sich, bei mir insbesondere mit Field Hockey. Nach einer erfolgreichen High School Fall Season habe ich mich spontan, am selben Tag der Tryouts – dem Probetraining und Auswahlverfahren –, dazu entschieden, auch im Winter weiterzuspielen und bin deswegen zu den ersten regionalen Tryouts gegangen. Viele aus meinem Team sind bereits für College-Programme rekrutiert und spielen deshalb im Field Hockey Club (FHL) von Ohio weiter.

Es war anfangs etwas schwer, sich wieder auf Indoor umzugewöhnen, also wieder in einer Halle zu spielen statt draußen. Deshalb war ich ziemlich frustriert und dann habe ich schon wieder einen Schläger ins Gesicht bekommen, und zwar genau an der einzigen Stelle, die nicht von meiner Maske, die ich immer noch tragen muss, geschützt wird. Das hat mich wirklich sehr genervt und wir mussten schon wieder ins Krankenhaus fahren. Deshalb war der erste Tag der Tryouts echt nicht sonderlich gut, aber die restlichen Tage wurden Stück für Stück immer besser.

Weite Wege fürs gemeinsame Training

Letztendlich habe ich ein Stipendium von den Coaches bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Das bedeutet, dass ich keinen Mitgliedsbeitrag zahlen muss, sondern nur Turnierkosten und Uniform. Im Gegenzug engagiere ich mich sozial für den Club.

Eine Collage zeigt eine junge Frau, die lächelnd ein Foto von sich im Spiegel macht. Auf dem anderen Fot sitzen zwei junge Frauen bei Nacht in einem Auto und halten ein Handy in die Kamera.

Hannah hat es geschafft, in das FHL-Team aufgenommen zu werden. Jetzt muss sie teilweise sehr weit zum Training oder zu Spielen fahren, aber man kann im Auto zum Beispiel auch den Superbowl schauen. © privat

Ich spiele jetzt im Premier Travel Team, der höchsten Stufe im Club, genauer gesagt im Team FHL Red (U19). Unser Team besteht aus Spielerinnen aus verschiedenen Regionen in Ohio (Cleveland, Cincinnati, Columbus), weshalb wir einmal pro Woche gemeinsam in Columbus trainieren, eine Fahrt dauert etwa zweieinhalb Stunden. Zusätzlich habe ich mittwochs Training in meiner Region rund um Cleveland. Die weiten Strecken sind hier ganz normal, auch wenn es für mich am Anfang ungewohnt war.

Indoor Field Hockey Nationals

Im Januar standen dann die Qualifikationen für die Nationals in Louisville, Kentucky an. Wir sind nach dem Training hingefahren, haben vor Ort übernachtet und am nächsten Tag früh mit den Spielen gestartet. Es war ein intensiver Tag mit vielen Spielen, von denen wir einige gewonnen, aber leider auch ein paar verloren haben. Es war eine wichtige Erfahrung: Da wir noch nicht lange als Team zusammenspielen, konnten wir viel daraus lernen und wussten dann, woran wir in den nächsten Wochen unbedingt noch arbeiten mussten und am Ende hat es auf jeden Fall gereicht, um uns für die Nationals zu qualifiziere, was die Hauptsache war.

Die Nationals fanden dann am letzten Wochenende im Februar in Richmond, Virginia, statt. Die Anreise war am Donnerstag mit etwa sieben Stunden im Auto ziemlich lang, aber inzwischen bin ich solche Strecken gewohnt. Ich konnte bei einer Teamkameradin mitfahren. Vor Ort war alles riesig: eine große Indoor-Anlage mit vielen Spielfeldern und ganz vielen Teams aus den gesamten USA. In anliegenden Anlagen fanden auch gleichzeitig noch weitere Nationals, wie zum Beispiel die der Jungs statt. Die Atmosphäre war unglaublich. Die Spiele starteten am Freitag und gingen bis Sonntag. Sportlich wurden wir direkt gefordert, da wir in die stärkste Gruppe eingeteilt wurden. Trotzdem haben wir uns gut geschlagen. Da wir am Freitag nur eine offensive Auswechselspielerin hatten und zwei Spiele gegen zwei der härtesten Teams des Turniers hatten, haben wir leider beide Spiele verloren, aber sind beide Male mit einigen Toren Führung gestartet. Am nächsten Tag haben wir dann beide Spiele gewonnen und am Sonntag auch. Für mich war es zwischendurch etwas stressig und schwer, da ich durch die Maske oft Atemprobleme habe und sie stört mich teilweise auch noch in meinem Gesicht, was mich ziemlich nervt aber ich habe mich dran gewöhnt und konnte zur Not auch zwischendurch ausgewechselt werden.

Eine Collage zeigt eine Sportmannschaft, die aus jungen Frauen besteht, einmal für ein Foto posierend, einmal auf der Bank neben dem Spielfeld und einmal während des Spiels auf dem Spielfeld in einer Halle.

Hannah hat die Zeit bei den Indoor Field Hockey Nationals genossen – neben und auf dem Spielfeld. © privat

Am Freitagabend hatten wir noch ein Teamevent mit Abendessen in dem Haus von einer Großtante meiner Teamkameradin. Das Haus war in der Rivergate-Gegend in Richmond und war ziemlich groß. Ich fand es sehr interessant, mal einen Einblick in solch ein Haus zu bekommen. Am Samstag und Sonntag waren meine Spiele relativ früh vorbei, deshalb konnten wir uns Richmond noch etwas angucken.

Mit Hockey an die Uni?

Ich selbst habe diese Saison defensiv gespielt, was für mich neu war, mir aber überraschend viel Spaß gemacht hat. Gerade im Indoor-Hockey konnte ich das Spiel gut lesen und Lücken erkennen. Insgesamt hat mir die Indoor-Saison mehr Spaß gemacht als erwartet.

Besonders spannend war auch, dass viele College-Coaches bei den Nationals vor Ort waren und bei einigen Spielen zugeschaut und sich Notizen gemacht haben. Auch wenn ich selbst nicht direkt mit ihnen gesprochen habe, standen meine Trainer mit einigen Coaches im Austausch über mich (unter anderem von der Georgetown University) und haben danach mit mir über mögliche Perspektiven gesprochen. Ein paar Tage später hatte ich sogar ein Gespräch mit meinen Eltern und Trainern über mögliche nächste Schritte, falls ich diesen Weg weiterverfolgen möchte.

Drei Frauen im Gespräch.

Ebnet Hockey für Hannah vielleicht den Weg an eine US-amerikanische Uni? Ihre Coaches haben mit ihr darüber gesprochen, was die nächsten Schritte wären, falls sie diesen Weg verfolgen möchte. © privat

Für mich ist das alles gerade eine sehr aufregende Entwicklung, weil ich vorher gar nicht wusste, dass sich solche Möglichkeiten ergeben könnten. Da ich hier in den USA zwar ein Senior bin, aber meine Schule in Deutschland 13 Jahre hat, ist dieses Jahr sehr gut geeignet, um mehr über diesen Weg nach meinem Abschluss herauszufinden. Jetzt habe ich die Chance, einen genaueren Blick auf College-Hockey in den USA zu werfen und bin gespannt, wohin mich dieser Weg noch führen wird. Ich weiß noch nicht wirklich, ob ich es überhaupt möchte. Aber solange ich hier bin, werde ich so viel wie möglich darüber herausfinden, weshalb ich auch in der Spring Season im Club weiterspielen werde und dann mal schauen…

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